Gil Ofarims Triumph sorgt nicht überall für Jubel – besonders nicht bei seiner Ex-Frau.
„Was im Verborgenen geschieht“Verena Ofarim teilt mächtig gegen ihren Ex Gil Ofarim aus

Copyright: IMAGO/APress
Verena Ofarim meldete sich noch vor dem IBES-Finale zu Wort. (Archivbild)
Aktualisiert
Der Dschungel ist entschieden – doch so mancher Streit eskaliert weiter. Während Gil Ofarim als Sieger von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ gefeiert wird, meldet sich seine Ex-Frau Verena Ofarim gleich mehrfach zu Wort.
Erst widerspricht sie seiner Darstellung der Ehe-Trennung – dann teilt sie im Netz ein Statement, das viele als deutliche Botschaft verstehen.
Gil Ofarim siegt im RTL-Dschungelcamp – seine Frau teilt vorher aus
Im Camp hatte Ofarim an Tag 14 über das Ende seiner Ehe gesprochen und erklärt, man habe damals bei seiner Ex-Frau eine postnatale Depression vermutet, „da war aber noch ein bisschen mehr im Spiel“. Aussagen, die Verena Ofarim nicht unwidersprochen lässt.
Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärt sie, diese Darstellung binde sie erneut in eine Erzählung ein, in der Beziehungsprobleme einem angeblichen gesundheitlichen Zustand zugeschrieben würden. „Damit wird Verantwortung verschoben“, so ihre Kritik. Die Ursachen der Trennung seien andere gewesen und bereits 2017 öffentlich nachvollziehbar.
Verena Ofarim offenbart sich schonungslos
Kurz darauf folgt ein weiterer Paukenschlag: Noch vor dem Finale veröffentlicht Verena Ofarim auf Instagram ein langes, emotionales Statement. Darin schrieb sie davon, wie oft Menschen schweigen würden – nicht aus Mangel an Worten, sondern weil Sprechen einen Preis habe. Es gehe nicht um Schuld oder Opferrollen, sondern um Machtverhältnisse und darum, wie leicht Wahrnehmungen verdreht würden.
Besonders eine Passage sorgt für Aufsehen: „Wie leicht wir uns von Masken täuschen lassen. Von Rollen, die nach außen ruhig, höflich oder verletzlich wirken. Während das, was im Verborgenen geschieht, lange keinen Raum bekommt.“ Namen nennt sie nicht – doch viele Leser ziehen ihre eigenen Schlüsse.
Verena Ofarim: „Während das, was im Verborgenen geschieht, lange keinen Raum bekommt“
Verena Ofarim schreibt außerdem über alte Narrative aus Mythen, über Frauen, die infrage gestellt würden, wenn sie Grenzen setzen, Nein sagen oder sich nicht mehr anpassen. Man müsse lernen, auch die leisen Wahrheiten ernst zu nehmen – dort, „wo jemand leise, aber klar seine Grenze zieht“.

Copyright: RTL
Gil Ofarim im Dschungeltelefon auf RTL.
Für diese Worte erhält sie viel Zuspruch. Schauspielerin Mimi Fiedler, eine enge Freundin und in der Sendung „Der Stunde danach“ als deutliche Kritikerin von Gil Ofarim hervorgetreten, kommentiert öffentlich: „Ich bin so unfassbar stolz auf dich.“ Auch andere Follower sprechen von Karma und Stärke. Verena Ofarim reagiert mit Herz-Emojis – und heizt die Debatte damit weiter an.

Copyright: imago/Plusphoto
Einst ein Traumpaar: Gil Ofarim und Verena Ofarim mit Sohn Leonard im März 2015. (Archivbild)
Hintergrund: Gil und Verena Ofarim waren seit 2014 verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder. Nach seiner Teilnahme an „Let's Dance“ im Jahr 2017 zerbrach die Ehe, es folgte ein jahrelanger Rosenkrieg inklusive Sorgerechtsstreit.
Anfang Januar 2025 schrieb sie auf Instagram: „Meine eigene Trennung war alles andere als leicht. Schmerz, Unsicherheit, Lügen und Manipulation – all das hat mich herausgefordert. Doch ich habe gelernt, meine Kraft zurückzuholen und wieder zu strahlen. Jetzt begleite ich Frauen, die in toxischen Beziehungen oder schwierigen Trennungen stecken.“ (jag)

