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Maren Gilzer Ex-„Dschungelkönigin“ hat jetzt ganz große Politik-Pläne

Maren Gilzer lacht am 8. Januar 2022 bei einem Wahlkampfauftritt in Oberkrämer. Die frühere „Dschungelkönigin“ hat ganz große Pläne in der Politik.

Maren Gilzer lacht am 8. Januar 2022 bei einem Wahlkampfauftritt in Oberkrämer. Die frühere „Dschungelkönigin“ hat ganz große Pläne in der Politik. 

Jede Stimme zählt: Das galt für Maren Gilzer schon bei ihrer Teilnahme am „Dschungelcamp“ im Jahr 2015 – und jetzt in der Politik. Denn die FDP-Frau hat offensichtlich große Pläne. 

Nanu, das Gesicht auf den Wahl-Plakaten kommt uns aber bekannt vor! Zur „Dschungelkönigin“ wurde sie bereits gekürt, jetzt will sie noch Bürgermeisterin werden! Bei der Wahl im brandenburgischen Oberkrämer tritt am 23. Januar 2022 auch eine frühere Siegerin der RTL-Show an.

Die Kandidatur von Maren Gilzer (61), die sich für die FDP als Bürgermeisterin in der amtsfreien Gemeinde im Landkreis Oberhavel bewirbt, war am 3. Dezember 2021 im Amtsblatt veröffentlicht worden.

Maren Gilzer: Ex-„Dschungelkönigin“ will jetzt Bürgermeisterin werden

Zuvor hatte am 23. November der Wahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung ihrer Kandidatur und der von sechs weiteren Bewerbern zugestimmt.

Gilzer verspricht auf der dazugehörigen Homepage: „Ich bin kein Verwalter, sondern Zuhörer, Problemlöser und Kämpfer – für Sie und Ihre Belange!“ Ihr Wahlkampf-Slogan lautet: „Geht nicht – gibt’s nicht: Neuer Schwung für Oberkrämer!“

Die 61-Jährige war in den 1990er-Jahren als „Buchstabenfee“ in der Sat.1-Sendung „Glücksrad“ bekannt geworden und spielte anschließend in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ 16 Jahre lang die Rolle der Krankenschwester Yvonne. 2015 wurde sie von den Zuschauern der RTL-Reality-Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ zur „Dschungelkönigin“ gewählt.

Die Gemeinde Oberkrämer ist ein Zusammenschluss von sieben Dörfern mit rund 12.000 Einwohnern. Die Neuwahl des Bürgermeisters war notwendig geworden, weil der langjährige Amtsinhaber Peter Leys (Bürger für Oberkrämer/BfO) zum 1. März 2022 in den Ruhestand geht.

Weitere Kandidaten für die Wahl sind Carolin Schmiel (BfO), Boris Bollert (AfD), Dino Preiskowski (SPD), Wolfgang Geppert (BVB/Freie Wähler), Sebastian Wolf (Linke) und die Einzelbewerberin Ingke Purrmann. (dpa, sku)

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