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„Deutschland am Morgen“Bilanz von Moderatoren-Duo: „Aufregend wie vor der Abiturprüfung“

Jörg Boecker und Sabrina Ilski moderieren gemeinsam das Anfang Mai gestartete Nachrichtenmagazin „Deutschland am Morgen“ bei RTL und ntv.  (Bild: RTL / Annette Etges)

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Jörg Boecker und Sabrina Ilski moderieren gemeinsam das Anfang Mai gestartete Nachrichtenmagazin „Deutschland am Morgen“ bei RTL und ntv. (Bild: RTL / Annette Etges)

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„Deutschland am Morgen“ heißt das neue gemeinsame Magazin von RTL und ntv. Welche Bilanz die Moderatorin Sabrina Ilski und ihr Kollege Jörg Boecker nach den ersten Wochen ziehen, verraten sie im Interview.

Jubelstürme sehen anders aus: Als Anfang Mai das neue Nachrichtenmagazin „Deutschland am Morgen“ (montags bis freitags, ab 6 Uhr) bei RTL und ntv an den Start ging, hagelte es auf Social Media Kritik.

Vor allem treue RTL-Zuschauerinnen und -Zuschauer vermissten den fröhlichen Ton der Sendungen „Punkt 6“, „Punkt 7“ und „Punkt 8“, die das neue Magazin ersetzte. Doch auch das Publikum von ntv, wo „Deutschland am Morgen“ die Nachrichtenstrecke ersetzte, beschwerte sich ein wenig.

Diesen prominenten Gast würde Moderatoren-Duo gerne im Studio begrüßen

Für Sabrina Ilski, die gemeinsam mit Jörg Boecker die Auftaktwoche moderierte, ist das alles halb so schlimm: „Ich glaube, Menschen äußern Kritik im Internet oft schneller, als dass sie schreiben: 'Das war heute eine richtig schöne Sendung“, meint die 38-Jährige im Interview. „Die Quoten bestätigen uns“, sagt auch Jörg Boecker.

Tatsächlich erreichte die Sendung bei RTL im ersten Monat rund zehn Prozent Marktanteil, auch bei ntv lag man über dem üblichen Senderschnitt. Welche persönliche Bilanz Ilski und Boecker nach den ersten Wochen ziehen, verraten sie im Interview. Außerdem verraten die beiden, wie sie der derzeit eher besorgniserregenden Weltlage trotzen und welchen prominenten Gast sie gerne einmal in ihrem Studio begrüßen würden.

teleschau: Frau Ilski, Herr Boecker, sind Sie von Natur aus eher Frühaufsteher oder Langschläfer?

Sabrina Ilski: Ich glaube, Jörg und ich sind uns da relativ einig: Frühaufstehen macht uns nichts. Doch was wir jetzt tun, ist mitten in der Nacht aufstehen. Und das ist noch mal eine andere Dimension. Wir sind da noch ein bisschen in der Findungsphase, wie Körper und Geist da übereinkommen. Oder Jörg?

Jörg Boecker: Ja. Der heutige Tag ist ein klassisches Beispiel: Ich hatte Frühdienst bei ntv, das heißt, ich muss um halb sieben anfangen. Aber ich bin von allein schon um 4.30 Uhr wach geworden, weil der Körper sich irgendwie auf einen Nachtmodus umstellt. Das heißt, wenn ich ausschlafen kann, bin ich jetzt zu Uhrzeiten wach, zu denen andere Leute sagen: „Jetzt ist eine gute Zeit, die Kneipe zu verlassen.“ (lacht) Also wir pendeln uns da noch ein.

teleschau: Wie ist das bei Ihnen, Frau Ilski. Wachen Sie inzwischen auch zu früh auf?

Ilski: Ja, tatsächlich. Wenn ich nicht gerade „Deutschland am Morgen“ moderiere, habe ich meistens frei und könnte theoretisch länger schlafen. Trotzdem wache ich inzwischen oft sehr früh auf. Ich habe mir deshalb angewöhnt, im Bett Hörbücher zu hören. Wenn ich also um 2 Uhr nachts wach werde, mache ich ein Hörbuch an und hoffe, dabei wieder einzuschlafen.

Bei der Moderation wechseln sich Jörg Boecker (links) und Sabrina Ilski wöchentlich mit Sibylle Scharr und Jan Malte Andresen ab.  (Bild: RTL / Lena-Luise Grellert / Maya Claussen)

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Bei der Moderation wechseln sich Jörg Boecker (links) und Sabrina Ilski wöchentlich mit Sibylle Scharr und Jan Malte Andresen ab. (Bild: RTL / Lena-Luise Grellert / Maya Claussen)

teleschau: Bei der Fußball-WM sind Ihre frühen Aufwachzeiten auch von Vorteil. So können Sie mehr Spiele schauen als die meisten Deutschen. Oder wie stehen Sie zu Fußball?

Boecker: Wir sind leidenschaftliche Fußballpausen-Genießer. Die Halbzeit ist für uns die wichtigste Zeit.

Ilski: Da sind Jörg und ich uns tatsächlich sehr ähnlich: Wir sind beide fußballinteressiert, aber keine eingefleischten Fans. Natürlich verfolgen wir das Geschehen auch beruflich mit Interesse. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, ob ich länger schlafe oder mir morgens früh ein Spiel anschaue, würde ich vermutlich eher den Schlaf wählen. Zum Glück haben wir großartige Sportkollegen, die uns am nächsten Tag ohnehin bestens auf den neuesten Stand bringen.

Boecker: Das sehe ich ganz genauso. Natürlich könnten wir, wenn Deutschland spielt, Fußball gucken und durchmachen, aber davon hätte am nächsten Morgen vermutlich niemand etwas.

„Wir sind ein Stück weit der verbindende Klebstoff der Sendung“

teleschau: „Deutschland am Morgen“ ist ein neues Format. Inwieweit waren Sie in die Entwicklung involviert?

Boecker: Viele Menschen glauben immer, der Moderator gestaltet die Sendung schon in der Urplanung, aber ganz so ist es nicht. Wir haben natürlich großen Einfluss auf die Gestaltung der Sendung. Aber letztendlich gibt es viele Menschen, die schon im Vorfeld sich unfassbar viele Gedanken darüber gemacht haben. Wir beide geben der Sendung ein Gesicht und eine Stimme, und bringen unsere eigenen Ideen dann beim Aufbau der Sendung ein oder indem wir ungewöhnliche Fragen stellen oder eine außergewöhnliche Anmoderation machen.

Vor „Deutschland am Morgen“ arbeitete Sabrina Ilski unter anderem als Reporterin und Autorin für verschiedene RTL-Sendungen, darunter „Punkt 12“ und „Explosiv“, sowie für VOX und ntv. (Bild: RTL / Annette Etges)

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Vor „Deutschland am Morgen“ arbeitete Sabrina Ilski unter anderem als Reporterin und Autorin für verschiedene RTL-Sendungen, darunter „Punkt 12“ und „Explosiv“, sowie für VOX und ntv. (Bild: RTL / Annette Etges)

Ilski: Ich würde sagen, wir sind ein Stück weit der verbindende Klebstoff der Sendung. Die einzelnen Bausteine wurden von einer Projektgruppe entwickelt, und unsere Aufgabe ist es, daraus ein stimmiges Gesamtbild entstehen zu lassen. Gleichzeitig entwickelt sich die Sendung jeden Tag weiter: Wir haben tägliche Nachbesprechungen und zusätzlich bereits um drei Uhr nachts unsere Morgenkonferenz, an denen wir aktiv beteiligt sind. Dabei geben wir vor allem Feedback dazu, was sich für uns im Ablauf gut und authentisch angefühlt hat. Viele Kolleginnen und Kollegen sind während der Sendung stark mit technischen Abläufen beschäftigt und erleben das Gesamtgefühl der Sendung gar nicht so unmittelbar wie wir Moderatoren.

Boecker: Genau. Unsere Erfahrungen helfen dabei, in Absprache mit Regie und Redaktion die Sendung weiter zu formen. Die Sendung ist im Grunde nie fertig, sondern immer in Bewegung und Weiterentwicklung.

„Wir funktionieren einfach sehr gut zusammen“

teleschau: Welche Bilanz ziehen Sie nach den ersten Ausgaben?

Boecker: Was für mich sehr gut läuft, ist die Zusammenarbeit mit Sabrina. Wir kannten uns vorher nicht, aber das hat sich nie so angefühlt. Ich profitiere sehr von ihrer Erfahrung, und wir funktionieren einfach sehr gut zusammen. Außerdem haben wir ein funkelnagelneues, hochmodernes Studio. Zuvor hatten wir ein kleines Studio, das war virtuell. Jetzt sitzen wir mit RTL und ntv in einem richtig großen, vollautomatisierten Studio. Das macht Spaß und vermittelt auch die Größe des Projektes noch mal auf eine ganz beeindruckende Art.

Jörg Boecker freut sich im Doppel-Interview mit seiner Kollegin Sabrina Ilski über das neue Studio: „Zuvor hatten wir ein kleines Studio, das war virtuell. Jetzt sitzen wir mit RTL und ntv in einem richtig großen, vollautomatisierten Studio. Das macht Spaß und vermittelt auch die Größe des Projektes noch mal auf eine ganz beeindruckende Art.“ (Bild: RTL / Annette Etges)

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Jörg Boecker freut sich im Doppel-Interview mit seiner Kollegin Sabrina Ilski über das neue Studio: „Zuvor hatten wir ein kleines Studio, das war virtuell. Jetzt sitzen wir mit RTL und ntv in einem richtig großen, vollautomatisierten Studio. Das macht Spaß und vermittelt auch die Größe des Projektes noch mal auf eine ganz beeindruckende Art.“ (Bild: RTL / Annette Etges)

Ilski: Ich kann das nur zurückgeben. Zwischenmenschlich passt es bei uns wirklich hervorragend. Ich freue mich jedes Mal sehr auf die gemeinsame Sendung mit Jörg. Wenn man sich zwischenmenschlich auch gut versteht, spüren das auch die Zuschauerinnen und Zuschauer - davon bin ich überzeugt. Darüber hinaus freue ich mich darauf, noch mehr auszuprobieren, weitere Gäste einzuladen und natürlich auch auf die Fußball-WM, die sicher noch einmal ein besonderes Highlight wird.

Boecker: Wir haben vor allem so unterschiedliche Gäste! Maite Kelly zum Beispiel habe ich in meiner Zeit bei ntv nicht erlebt.

teleschau: Gibt es einen Wunschgast, den Sie gerne mal hätten bei sich in der Sendung?

Boecker: Gute Frage. Spontan würde ich sagen, ich hätte bitte mal gerne den Bundeskanzler. Wir reden so oft über ihn, ich würde aber auch total gerne mal mit ihm reden.

Ilski: Ja, das fände ich tatsächlich auch spannend. Er müsste dafür zwar sehr früh raus - aber was tut man nicht alles fürs Volk.

„Unser Anspruch ist, etwas Neues zu schaffen“

teleschau: Sie sprachen bereits über die Unterschiede zwischen ntv und RTL. „Deutschland am Morgen“ läuft parallel auf beiden Sendern. Wie schwer ist es, beiden Publikumsansprüchen gerecht zu werden?

Ilski: Unser Anspruch ist ja gerade, etwas Neues zu schaffen. Wir denken deshalb nicht in Kategorien wie: Jetzt machen wir mal etwas speziell für die ntv-Zuschauer, und danach wieder etwas für das RTL-Publikum. So würde das Format auch gar nicht funktionieren. Natürlich bringt jede und jeder im Team die eigene Perspektive mit - und genau das sorgt am Ende für eine gute Mischung. Das ist wichtig, damit wir eine gute Mischung haben. Aber wir versuchen nicht krampfhaft, irgendwelche Zuschauergruppen gegeneinander auszubalancieren. Im besten Fall gefällt die Sendung beiden Zuschauergruppen gleichermaßen und erreicht vielleicht sogar Menschen, die bislang weder Wir hoffen, dass es beiden Zielgruppen gefällt. Und vielleicht erreichen wir so auch noch Menschen, die bislang weder RTL noch ntv regelmäßig eingeschaltet haben.

Jörg Boecker moderierte auch schon im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, unter anderem im WDR, im NDR und das ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“.  (Bild: RTL / Annette Etges)

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Jörg Boecker moderierte auch schon im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, unter anderem im WDR, im NDR und das ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“. (Bild: RTL / Annette Etges)

Boecker: Die Quoten bestätigen uns! Sowohl die eher männlich geprägte ntv-Zielgruppe als auch die eher weibliche RTL-Zielgruppe schalten ein.

„Negative Reaktionen entstehen häufig impulsiver“

teleschau: Online stieß die Sendung bislang aber auf weniger Gegenliebe. Viele empfanden die Sendung als zu steril und emotionslos. Wie wichtig ist Ihnen die Meinung des Publikums?

Boecker: Ich war am Anfang überrascht, habe mir dann aber schnell gedacht: Im Grunde ist es mit unserer neuen Sendung so, als würden wir dem ntv-Zuschauer einen großen Teil seines Wohnzimmers wegnehmen, seine eigenen Möbel ab- und neue Möbel aufbauen und ihm anstelle des vertrauten Nachbarn einen Wildfremden vor die Tür setzen. Natürlich reagiert er dann unangenehm und sagt sich: „Hey, wo ist mein Vertrautes hin?“ Unsere Aufgabe ist es jetzt einfach, dafür zu sorgen, dass der Zuschauer sagt: „Die beiden lasse ich gerne in mein Wohnzimmer. Und so schlecht gestaltet ist das da gar nicht in der Ecke.“

Ilski: Ich glaube, Menschen äußern Kritik im Internet oft schneller, als dass sie schreiben: „Das war heute eine richtig schöne Sendung“. Negative Reaktionen entstehen häufig impulsiver und wirken online dadurch manchmal auch stärker, als sie tatsächlich sind. Sich das bewusst zu machen, hilft enorm. Gleichzeitig sehen wir natürlich auch die positiven Quoten und Rückmeldungen - und die relativieren vieles wieder.

„Wir alle wissen um die Härte dieser Welt“

teleschau: Die tägliche Nachrichtenlage ist aktuell nicht unbedingt von fröhlichen Ereignissen geprägt. Wie bewahren Sie in Zeiten wie diesen Zuversicht?

Ilski: Ehrlich gesagt, nehme ich vieles inzwischen etwas nüchterner wahr. Ich komme ursprünglich aus dem Boulevardjournalismus und habe lange für Formate wie „Explosiv“ oder „Punkt 12“ gearbeitet. Dort werden Themen oft deutlich emotionaler und persönlicher erzählt. „Deutschland am Morgen“ ist dagegen etwas sachlicher und nachrichtlicher aufgebaut. Natürlich berichten auch wir über schwere oder bewegende Themen, aber die Mischung der Sendung hilft sehr: Nach einem ernsten Thema folgt oft ein Servicebeitrag, ein Unterhaltungsthema oder Sport. Dadurch bleibt die Sendung abwechslungsreich und leicht zugänglich. Genau das möchten wir auch unserem Publikum mitgeben: informieren, einordnen, aber den Menschen gleichzeitig mit einer gewissen Leichtigkeit in den Tag helfen.

Daniel Fischer (links) und Sarah Oswald (zweite von links) unterstützen das Hauptmoderationsteam von „Deutschland am Morgen“, bestehend aus Sabrina Ilski (dritte von links), Jörg Boecker (dritter von rechts), Sibylle Scharr und Jan Malte Andresen. (Bild: RTL / Annette Etges)

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Daniel Fischer (links) und Sarah Oswald (zweite von links) unterstützen das Hauptmoderationsteam von „Deutschland am Morgen“, bestehend aus Sabrina Ilski (dritte von links), Jörg Boecker (dritter von rechts), Sibylle Scharr und Jan Malte Andresen. (Bild: RTL / Annette Etges)

Boecker: Natürlich hat die Welt viele Ecken und Kanten. Wir alle wissen um die Härte dieser Welt. Aber wir sagen ja nicht nur, dass es die gibt, sondern wir ordnen das Ganze auch ein und lassen unser Publikum nicht damit allein. Ich kenne es aus meiner Arbeit bei ntv: Je intensiver wir darüber berichten oder je tiefer wir uns damit auseinandersetzen, desto mehr nimmt es die Angst vor dem Unbekannten.

„Im Urlaub schaue ich kaum Fernsehen“

teleschau: Gönnen Sie sich auch bewusste Pausen vom Nachrichtengeschehen oder geht das gar nicht in dem Beruf?

Ilski: Komplett abschalten kann man wahrscheinlich nie. Im Urlaub schaue ich zwar kaum Fernsehen, Nachrichten lese ich aber trotzdem. Mit der Zeit entwickelt man allerdings eine gewisse professionelle Distanz - und ich glaube, das ist auch wichtig.

Boecker: So schlimm die Themen sind, über die wir manchmal berichten, und so grausam die Schicksale, wenn ich durch die Drehtür gehe und den Sender verlasse, versuche ich bewusst, beruflich Abstand zu gewinnen. Das soll keine Oberflächlichkeit sein, aber ich glaube, das ist die gesunde Haltung für mich, um damit umzugehen und mit der nötigen Distanz darüber berichten zu können.

teleschau: Das muss man sicherlich auch erst mal lernen, damit so umzugehen...

Ilski: Das entwickelt sich tatsächlich mit der Zeit. Ich erinnere mich noch gut an einige Drehs während meines Volontariats, die mich damals sehr mitgenommen haben. Danach habe ich zu Hause teilweise geweint. Vielleicht gehört dieser Prozess auch ein Stück weit dazu.

Über die erste Sendung: „Das war so aufregend wie vor der Abiturprüfung“

teleschau: Daran vielleicht anknüpfend als letzte Frage: Was war bislang Ihr persönliches Highlight?

Boecker: Wo fange ich an? Ein Highlight war die allererste Sendung. Das war so aufregend wie vor der Abiturprüfung. Das Schöne ist zum einen, dass ich das mit Sabrina so gut meistern konnte, und zum anderen diese Entwicklung, dass ich merke, das klappt gut, und das Lampenfieber löst sich langsam auf. Am allerersten Tag hatten wir dann auch noch den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, in der Sendung. Das hat mich auch sehr beeindruckt: Seine Nahbarkeit fand ich super, und dann bin ich noch mal bei Maite Kelly: Bei ntv habe ich selten so eine flippige Persönlichkeit getroffen. Das waren schon die drei Highlights für mich.

Ilski: Für mich ist es etwas ganz Besonderes, erstmals eine komplett neue Sendung von Anfang an mitmoderieren zu dürfen. Alle Formate, die ich bisher moderiert habe, existierten bereits seit vielen Jahren. Dieses Projekt jetzt von Beginn an mitzugestalten, bedeutet mir deshalb sehr viel. (tsch)

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