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„Das Perfekte Dinner“ Gastgeber David nahm es einst mit echten Piraten auf

Gastgeber David steht am zweiten Tag von Das perfekte Dinner in Bremen in seiner Küche

Gastgeber David steht am zweiten Tag von „Das perfekte Dinner“ in Bremen (TV-Ausstrahlung: 12. Juli) in seiner Küche.

Gastgeber David überrascht am zweiten Tag von „Das perfekte Dinner“ in Bremen mit einer spektakulären Geschichte: Der ehemalige Soldat nahm es einst mit echten Seeräubern auf.

Er selbst würde sich als „nett, höflich und aufgeschlossen“ bezeichnen: „Ich geh durchs Leben und mach mein Ding.“ Extremes Verhalten würde auch eher negativ auf Davids Job zurückfallen: Als Vertriebsleiter für Glasfaser-Anschlüsse braucht er verbindliches Auftreten.

Vielleicht hat sich der „Das perfekte Dinner“-Gastgeber von Tag 2 in Bremen auch in der Vergangenheit ausreichend ausgetobt: Einer Metzgerlehre in Thüringen folgten einige Jahre, in denen er als „Obermaat“ die Weltmeere bereiste und unter anderem an der von Piraterie bedrohten Küste Somalias eingesetzt war.

„Die Seefahrt hat ihre eigene Romantik“, erklärt der 38-Jährige werdende Vater. In seiner schönen Wohnung präsentiert er stolz auch das Schlafzimmer: „This is where the magic happens.“ Statt auf die Ozeane zieht es David heute in „Das Wirthaus an der kleinen Weser“. Und das ist sein durchaus sesshaftes gleichnamiges Menü:

  • Vorspeise: Maultaschen an Wildkräutersalat mit Nuss-Vinaigrette
  • Hauptspeise: Zwiebelrostbraten mit Bärlauchspätzle und glasierten Karotten
  • Nachspeise: Cheesecake im Glas mit Erdbeeren und Keksboden
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„Ich habe Süßes erwartet und bekam Saures“

Was folgt, ist eine wahre „Pürier-Orgie“: Nuss-Vinaigrette, Spinat-Ricotta-Mischung, Spätzleteig, Keksmasse und Erdbeersoße werden im Mixer sämig fein und mit wenigen Ausnahmen mit Knoblauch angereichert. Oder auch mit Bärlauch: „Der schmeckt ähnlich wie Knoblauch, man kann hinterher aber noch zur Arbeit gehen.“

Und wenn die Küchenmaschine eine Pause braucht, tun es auch mal die Finger: Mit dem Zeigefinger Ei verrühren oder auch beherzt händisch den Salat mischen - David langt gerne richtig zu. Auch beim Hochprozentigem: Aperitif ist ein mit Basilikumlimonade aufgegossener Sanddornlikör.

Und für Vegetarierin Maggi (32) gibt es statt des Zwiebelrostbratens eine Pilzpfanne mit Whiskey: Die Stichflamme beim Flambieren ist nicht ohne. Das Aroma offenbar auch nicht: „In der Soße könnte ich mich wälzen“, stöhnt die glückliche Feinschmeckerin.

Für Nadine ist der Braten mit in Rotwein geschmorten und knusprig frittierten Zwiebeln Favorit: „Daran werde künftig jedes Wirtshaus messen.“ Nicht zufrieden ist sie allerdings mit dem Dessert: „Tut mir leid, ist mir zu säuerlich.“

Auch Jürgen (61) ist ehrlich: „Ich habe Süßes erwartet und bekam Saures.“ Das „Perfekte Dinner“ muss für mich eine runde Sache sein", lautet Nadines Fazit: „Und nicht jeder Gang hatte hier einen ‚Wow‘-Effekt.“ Die Schlusswertung aber durchaus: Mit 33 Punkten zieht David vorbei an Kritikerin Nadine auf Platz 1. (tsch)

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