Ein außergewöhnliches Glasobjekt aus Murano begeisterte Moderator Horst Lichter sofort. Doch die „Bares für Rares“-Händler erkannten den Wert erst auf den zweiten Blick ...
„Bares für Rares“Horst Lichter schwärmt: „Wem das nicht gefällt, hat keinen Geschmack“

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Horst Lichter war sofort begeistert, als in der Mittwochsausgabe von „Bares für Rares“ (ZDF) ein außergewöhnliches Murano-Aquarium auf dem Expertentisch landete und dank der Taschenlampe die Details sichtbar wurden: „Das ist absolut der Hammer. Wunderschön.“ Im Händlerraum begann die Auktion überraschend zögerlich - samt „frechen“ Geboten ... (Bild: ZDF)
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Horst Lichter war sofort begeistert, als in der Mittwochsausgabe (5. August) von „Bares für Rares“ (ZDF) ein außergewöhnliches Murano-Aquarium auf dem Expertentisch landete und dank der Taschenlampe die Details sichtbar wurden: „Das ist absolut der Hammer. Wunderschön.“
Im Händlerraum begann die Auktion überraschend zögerlich - samt „frechen“ Geboten ...
„Bares für Rares“: Schätzpreis deutlich höher als Wunschpreis
Das gläserne Aquarium gehörte lange zur Einrichtung von Gudruns Eltern. „Es stand immer auf dem Kachelofen“, erinnerte sich die Verkäuferin, die mit ihrem Sohn Basti aus Steinenbronn angereist war. Sonst wusste sie nichts über das Stück. Dafür aber Friederike Werner: Das Kunstwerk stammte aus Murano bei Venedig. „Ehrlich? Wow!“, staunte Lichter.
Werner datierte die Glaskunst auf 1972 und erkannte an der signierten Unterseite sofort den berühmten Murano-Glaskünstler Gino Cenedese. Bereits seit den 1950er-Jahren habe er „diese entzückenden Aquarien hergestellt“. Das vorliegende Exemplar sei dabei „wirklich ein Prachtstück“, schwärmte die Expertin weiter.
„Ich kann mich überhaupt nicht satt sehen“, säuselte Werner beim Anblick der Perlmutt-Qualle, der filigranen Fische in Goldtönen und des satten Grün der Algen. „Ich bin so begeistert von dem Stück, unglaublich“, fuhr die Expertin fort. Auch der Erhaltungszustand überzeugte sie: Das Aquarium war makellos, „nicht mal die Ecken sind bestoßen“.
Der Wunschpreis lag bei 400 Euro für das besondere Erbstück. Doch die Expertise von Werner „liegt doch ein gutes Stück höher“. Sie taxierte das schöne Murano-Glas auf 1.500 bis 1.800 Euro, denn „das ist ein Prachtwerk“. Die Verkäuferin staunte „wow“ und Lichter betonte noch mal: „Das ist einfach schön, wem das nicht gefällt, hat keinen Geschmack.“

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„Ich kann mich überhaupt nicht satt sehen“, säuselte Werner beim Anblick der Perlmutt-Qualle, der filigranen Fische in Goldtönen und des satten Grün der Algen. „Ich bin so begeistert von dem Stück, unglaublich“, fuhr die Expertin fort. Auch der Erhaltungszustand überzeugte sie: Das Aquarium war makellos, „nicht mal die Ecken sind bestoßen“. (Bild: ZDF)
Die Verkäuferin hatte definitiv nicht damit gerechnet, „dass das Stück so wertvoll ist. Ich bin platt“, stöhnte sie nach der Expertise. Im Händlerraum wurde hingegen schon das „Mitbringsel aus Italien“ bestaunt. „Sehr außergewöhnlich“, meinte Friedrich Häusser. Doch als Erster bot Benjamin Leo Leo - erstaunlich niedrig mit gerade mal 150 Euro.
Sarah Schreiber erhöhte auf 400 Euro. Als Sitznachbar Anaisio Guedes ungläubig „Wie bitte?“ fragte, zählte die Händlerin die Vorzüge auf: „Glas aus Murano, Unikat, 1972, die Hochzeit der Glaskunst - und wir finden es alle cool.“ Doch selbst ihr Plädoyer lockte die Konkurrenz nicht aus der Reserve. Die Gebote stiegen weiter in kleinen Schritten.
„Ich weiß nicht, wie die gehandelt werden“, räumte Benjamin Leo Leo ein, während Anaisio Guedes sein Gebot vorsichtig auf 505 Euro erhöhte. Erst als der Verkäufer den Schätzpreis aus der Expertise verriet, änderte sich die Dynamik. „Okay, ich korrigiere mein Gebot - das war ein bisschen frech“, gab Guedes schmunzelnd zu und bot direkt 1.000 Euro.
Plötzlich nahm die Auktion Fahrt auf und die Gebote von Sarah Schreiber, Anaisio Guedes und Benjamin Leo Leo stiegen in 100-Euro-Schritten. „Wer macht denn jetzt das Rennen?“, fragte Susanne Steiger und schließlich setzte sich Benjamin Leo Leo mit 1.500 Euro durch. Sein Fazit zum Aquarium: „Wirklich, wirklich toll.“

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Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein chinesischer, handbemalter Fächer aus geflochtenem Papier und Bambus von Friederike Werner zwischen 1906 und 1926 datiert. Sie schätzte den Wert auf 300 Euro - ähnlich wie der Wunschpreis von 200 bis 300 Euro. Sarah Schreiber zahlte für den „wunderschönen Fächer“ sogar 600 Euro. (Bild: ZDF)
Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein chinesischer, handbemalter Fächer aus geflochtenem Papier und Bambus von Friederike Werner zwischen 1906 und 1926 datiert. Sie schätzte den Wert auf 300 Euro - ähnlich wie der Wunschpreis von 200 bis 300 Euro. Sarah Schreiber zahlte für den „wunderschönen Fächer“ sogar 600 Euro.

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Eine Jugendstil-Brosche aus dem Familienbesitz datierte Heide Rezepa-Zabel auf 1900 bis 1910. Nach dem Wunschpreis von 1.000 Euro, schätzte sie das Schmuckstück aus Platin und 585er Gold mit Diamanten und Naturperle auf 800 bis 1.000 Euro. Im Händlerraum sicherte sich Sarah Schreiber die Brosche schließlich für 700 Euro. (Bild: ZDF)
Eine Jugendstil-Brosche aus dem Familienbesitz datierte Heide Rezepa-Zabel auf 1900 bis 1910. Nach dem Wunschpreis von 1.000 Euro, schätzte sie das Schmuckstück aus Platin und 585er Gold mit Diamanten und Naturperle auf 800 bis 1.000 Euro. Im Händlerraum sicherte sich Sarah Schreiber die Brosche schließlich für 700 Euro.

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Experte Detlev Kümmel datierte das funktionstüchtige Kinoptikum der Ernemann-Werke auf 1917 bis 1926 und schätzte den Wert auf 250 bis 350 Euro. Gewünscht wurden 300 Euro. Doch im Händlerraum blieb die Begeisterung aus: Nach einem Startgebot von nur 30 Euro zahlte Sarah Schreiber für den Projektor schließlich 150 Euro. (Bild: ZDF)
Experte Detlev Kümmel datierte das funktionstüchtige Kinoptikum der Ernemann-Werke auf 1917 bis 1926 und schätzte den Wert auf 250 bis 350 Euro. Gewünscht wurden 300 Euro. Doch im Händlerraum blieb die Begeisterung aus: Nach einem Startgebot von nur 30 Euro zahlte Sarah Schreiber für den Projektor schließlich 150 Euro.

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Ein englisches Kaffee- und Teeservice aus 925er Silber stammte laut Punzierung aus den Jahren 1917 und 1921. Gewünscht wurden 1.000 Euro. Heide Rezepa-Zabel schätzte das Set wegen des hohen Silberwerts aber auf 3.800 bis 4.000 Euro - allein der Materialwert lag bei 3.500 Euro. Friedrich Häusser zahlte letztlich 4.000 Euro. (Bild: ZDF)
Ein englisches Kaffee- und Teeservice aus 925er Silber stammte laut Punzierung aus den Jahren 1917 und 1921. Gewünscht wurden 1.000 Euro. Heide Rezepa-Zabel schätzte das Set wegen des hohen Silberwerts aber auf 3.800 bis 4.000 Euro - allein der Materialwert lag bei 3.500 Euro. Friedrich Häusser zahlte letztlich 4.000 Euro. (tsch)
