„Das ist natürlich viel zu wenig“, kommentierte die „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel den Preiswunsch eines Ehepaars für ein Erbstück aus der Schmuckschublade. Die eigentliche Überraschung wartete am Dienstag aber im Händlerraum ...
„Richtige Zitterpartie“Wunschpreis bei „Bares für Rares“ mehr als verdreifacht

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„Eine tolle Rarität und eine wunderschöne Arbeit. Auch weil sich dieses Zittrige toll erhalten hat“, schwärmte Daniel Meyer. Auch Jan Cizek war angetan von dem Mitbringsel: „Dadurch hat man so einen Wahnsinnseffekt, dass die Brosche immer so brilliert.“ (Bild: ZDF)

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Horst Lichter begeisterte sich für das Verkaufsobjekt in der Dienstagsfolge von „Bares für Rares“: „Das glitzert aber ordentlich! Und es wackelt auch noch, das finde ich ja wieder interessant.“ Ob das Wackeln ein Hinweis auf einen Makel war, wusste die Expertin ... (Bild: ZDF)
Horst Lichter begeisterte sich für das Verkaufsobjekt in der Dienstagsfolge von „Bares für Rares“: „Das glitzert aber ordentlich! Und es wackelt auch noch, das finde ich ja wieder interessant.“ Ob das Wackeln ein Hinweis auf einen Makel war, wusste die Expertin ...
Das Erbstück ging von der Großmutter an die Mutter weiter, bevor es Renate erhielt, die mit ihrem Mann Helge aus Wangerooge angereist war. Alle drei Frauen hatten den Schmuck gleich behandelt: Ungetragen fristete er ein Schattendasein in der Schublade.
Schätzpreis überrascht Verkäufer: „Wahnsinn!“

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Blätter und Kronblätter waren mit Diamanten ausgeziert. Die Expertin verwies zudem auf den zentralen Kranz aus Rubinen im Zentrum, während „ganz in der Mitte ein größerer Diamant im Altschliff“ für Aufsehen sorgte. (Bild: ZDF)
Als „Trembleuse-Brosche“ erkannte Heide Rezepa-Zabel sofort das Objekt. Auf Deutsch: Zitter-Brosche. „Charakteristisch und namengebend ist die Blüte in der Mitte, die zitternd aufgehängt wurde über eine Drahtmontage“, referierte die Expertin. „Es lebt halt“, fand der Moderator. „Das ist natürlich ein Hingucker - und je nachdem wie das Licht fällt ist das noch mal ein größeres Highlight“, dachte er laut. Rezepa-Zabel lenkte die Aufmerksamkeit auf den „sehr schönen, plastisch ausgearbeiteten Blütenzweig“.

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Horst Lichter erkundigte sich neugierig nach dem Material des aufsehenerregenden Schmuckstücks. „14-karätiges Gold, ich habe es getestet“, verriet Rezepa-Zabel. Sie ergänzte: „Silberdoubliert.“ (Bild: ZDF)
Blätter und Kronblätter waren mit Diamanten ausgeziert. Sie verwies zudem auf den zentralen Kranz aus Rubinen im Zentrum, während „ganz in der Mitte ein größerer Diamant im Altschliff“ für Aufsehen sorgte. Die ausgefeilte Zitter-Mechanik war für die Expertin ein Verweis auf eine Entstehung im 19. Jahrhundert. „Die naturalistische Ausformung“ ließ sie noch konkreter werden: Das Schmuckstück wurde zwischen 1860 und 1880 gefertigt, legte sich Heide Rezepa-Zabel fest.
Horst Lichter erkundigte sich neugierig nach dem Material des aufsehenerregenden Schmuckstücks. „14-karätiges Gold, ich habe es getestet“, verriet Rezepa-Zabel. Sie ergänzte: „Silberdoubliert.“ In den Augen von Horst Lichter funkelten die Diamanten und Rubine dank des Zitter-Features „wie ein Sternenhimmelchen“. Er erkundigte sich nach dem Wunschpreis der Gäste. „999 Euro“, schlug Helge vor.

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„Machen wir den Test“, sagte Daniel Meyer und täuschte scherzhaft eine zitternde Hand vor. „Ich muss anfangen zu bieten, es wird immer schlimmer“, befand er grinsend und startete mit 1.000 Euro. (Bild: ZDF)
„Das ist natürlich viel zu wenig“, argumentierte Heide Rezepa-Zabel. „Ui, das ist gut!“, kommentierte Lichter gutgelaunt. „Wir haben keine Ahnung“, gab Helge zu. Die Expertin schon: Sie taxierte auf 3.000 bis 4.000 Euro! „Wahnsinn!“, freute sich Helge.
„Es ist die Brosche, die zittert, nicht der Daniel“
Renate stellte das Kästchen mit dem Schmuck vor Daniel Meyer ab. Eine gute Wahl, denn der geriet in regelrechte Euphorie: „Oh, eine Zitterbrosche, und so eine schöne! Die ist wirklich 19. Jahrhundert, toll! Die haben sich ja sehr selten in dem schönen Zustand erhalten.“

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Salieren in Schiffchenform wollten Katja und Horst für 100 Euro veräußern. Heide Rezepa-Zabel erhöhte auf bis zu 220. „Der Waldi ist das Salz in der Suppe“, kalauerte Susanne Steiger als Lehnertz mitbot. Am Ende gewann sie mit 420 Euro - Schätzpreis fast verdoppelt! (Bild: ZDF)
„Eine tolle Rarität und eine wunderschöne Arbeit. Auch weil sich dieses Zittrige toll erhalten hat“, schwärmte Daniel Meyer weiter. Auch Jan Cizek war angetan von dem Mitbringsel: „Dadurch hat man so einen Wahnsinnseffekt, dass die Brosche immer so brilliert.“
„Es ist die Brosche, die zittert, nicht der Daniel“, erkannte Benjamin Leo Leo schelmisch. „Wir zittern beide“, sagte Meyer. „Das Zittern macht mich ein bisschen nervös“, gestand Benjamin Leo Leo. Den anderen schien es dagegen zu gefallen. Walter Lehnertz ätzte gegen Meyer: „Du kannst zittern, die Susi kriegt den sowieso.“ Susanne Steiger schwärmte wie aufs Stichwort: „Das Schöne ist: Durch das Zittern funkeln die Steine schön im Licht.“
„Machen wir den Test“, sagte Daniel Meyer und täuschte scherzhaft eine zitternde Hand vor. „Ich muss anfangen zu bieten, es wird immer schlimmer“, befand er grinsend und startete mit 1.000 Euro. Susanne Steiger bot 1.500 Euro. Lehnertz kommentierte süffisant: „Ich habe doch gesagt, die Susi macht das schon.“ Das wollte sich Daniel Meyer nicht ohne Gegenwehr gefallen lassen. Erst überschritten Meyer und Steiger die 2.000er-Marke, dann die 3.000er ...
Erst als Susanne Steiger 3.300 Euro bot, gab Daniel Meyer mit einem Seufzer auf und gab kein Gebot mehr ab. Deal mit Steiger. „Ich zittere auch schon ein bisschen jetzt“, erklärte sie dem Verkäufer-Ehepaar. „Das war ein tolles Erlebnis“, resümierte Helge. Der Wunschpreis von ihm und Renate wurde um mehr als das Dreifache überboten. Horst Lichter besuchte Susanne Steiger danach für einen Kalauer: „Das war mal wieder so eine richtige Zitterpartie.“
„Bares für Rares“: Das waren die weiteren Objekte der Sendung

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Drei Parfum-Flakons wollten Milena und Michael veräußern. Den Wunschpreis von 150 Euro erhöhte Detlev Kümmel auf 250. „Das große nehme ich“, sagte Daniel Meyer und riss den Flakon an sich. „Das brauchst du auch“, stichelte Walter Lehnertz. Meyer bezahlte 140 Euro. (Bild: ZDF)
Sabine nannte 600 Euro als „Schmerzgrenze“ für ihre vier Miniatur-Möbel aus dem Vitra Design Museum. 700 bis 900 hielt Detlev Kümmel für denkbar. Jan Cizek gewann das Duell gegen Daniel Meyer. Letzterer wollte eigentlich seine „Star Wars“-Figuren in die Möbel setzen.
Salieren in Schiffchenform wollten Katja und Horst für 100 Euro veräußern. Heide Rezepa-Zabel erhöhte auf bis zu 220. „Der Waldi ist das Salz in der Suppe“, kalauerte Susanne Steiger als Lehnertz mitbot. Am Ende gewann sie mit 420 Euro - Schätzpreis fast verdoppelt!
Der Wunschpreis von Regina und Bernd für ihr Meerschweinchen aus Meissener Porzellan lag bei 200 Euro. Friederike Werner taxierte auf 300. „Wer solche Schweine hat, braucht keine Kollegen“, dichtete Daniel Meyer etwas holprig, nachdem er 360 Euro bezahlte.
Drei Parfum-Flakons wollten Milena und Michael veräußern. Den Wunschpreis von 150 Euro erhöhte Detlev Kümmel auf 250. „Das große nehme ich“, sagte Daniel Meyer und riss den Flakon an sich. „Das brauchst du auch“, stichelte Walter Lehnertz. Meyer bezahlte 140 Euro. (tsch)
