„Schockverliebt” „Bares für Rares“-Händlerin will Designerstück selbst tragen

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Expertin Wendela Horz (r.) begutachtet die Rolex, die Händlerin Angelika Koplin-Hörnemann (66) in der Trödelshow mitgebracht hat. 

Köln – Dieses Schmuckstück hat eine weite Reise hinter sich. In der aktuellen Folge „Bares für Rares“ (14. Mai) wird eine alte Rolex zum Verkauf angeboten. Und die schlägt bei den Händlern sofort ein.

  • „Bares für Rares“ immer werktags bei ZDF
  • Die Uhr verbirgt eine interessante Geschichte
  • Händlerin ist „schockverliebt“

„Ich sehe eine hübsche kleine Armbanduhr mit einem recht auffälligem Armband in rotem Leder“. So fasst Horst Lichter die ersten Eindrücke der vielleicht zum Verkauf stehenden Uhr zusammen.

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Die Armbanduhr der Marke Rolex stammt aus den Achtzigerjahren und ist bis heute sehr wertvoll. 

Es handelt sich um eine Rolex, welche Angelika Koplin-Hörnemann (66) in den 1980ern als Geschenk erhielt. Das Band ließ sie kurz darauf austauschen und trug die Uhr nur wenige Male. Mittlerweile gefällt sie ihr nicht mehr besonders und „jetzt darf sie gehen“.

„Bares für Rares”: Rarität hat eine interessante Geschichte

Expertin Wendela Horz (51) nimmt die Uhr unter die Lupe. Die aus Gold gefertigte Rolex stammt aus den späten 1920er Jahren und hat ein Wählscheibenziffernblatt, welches sehr selten sei. Außerdem ist das Werk der Rolex immer noch original und funktionstüchtig.

Ursprünglich wurde die Uhr für den englischen Markt produziert und hat einen beeindruckenden Herstellungsprozess hinter sich.

Wendela Horz erklärt: „Die Uhrgehäuse mussten im Rohzustand von der Schweiz nach Großbritannien gebracht werden, über einen Import Agenten […], der hat das Ganze dann zu einem Essay Office gebracht, dort wurden die Gehäuse gestempelt und wiederum dann zurück in die Schweiz gebracht.“

Horst Lichter unterbricht die Expertin ungläubig: „Ach komm, hör auf.“

„Bares für Rares”: Expertise übertrifft alle Erwartungen

Lachend erklärt diese weiter: „In der Schweiz durften sie erst danach außen graviert und fertiggestellt werden, und eingeschalt, und dann wurde das Ganze wieder von der Schweiz nach England gebracht und konnte dort verkauft werden.“

Angelika Koplin-Hörnemann ist perplex. Von dieser Geschichte war ihr bisher nichts bekannt, erklärt sie.

Die 66-jährige Angelika hätte für ihre Uhr gerne 1.000 Euro. Das sieht Gutachterin Horz anders. Da die Rolex ein sehr seltenes Ziffernblatt habe und in einem sehr guten Zustand sei, setzt sie den Preis bei 2.000 bis 2.500 Euro an. „Kärtchen“, ruft die potenzielle Verkäuferin sofort lachend.

Große Liebe im Händlerraum von „Bares für Rares”

Als die Händler die Rolex zum ersten Mal sehen, sind sie sofort begeistert. Besonders Susanne Steiger (38) ist fasziniert: „Ich finds super.“ Später offenbart sie Angelika Koplin-Hörnemann, dass sie schockverliebt sei und die Uhr sogar am liebsten selbst tragen würde.

Auch die anderen Händler zeigen großes Interesse an der Uhr, überbieten sich gegenseitig Schlag auf Schlag. Doch Susanne Steiger kann sich durchsetzen, das Stück geht für 1.720 Euro an sie. (sf)

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