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„Spiel am Abgrund“ „Fack ju Göhte“-Star Max von der Groeben mischt als Hooligan Fußball-Mafia auf

Thriller im Milliarden-Geschäft Profi-Fußball: „Das Netz – Spiel am Abgrund“

Die Stars von „Das Netz – Spiel am Abgrund“: (v.l.) Jean Leco (Raymond Thiry), Richard Feldgenbauer (Tom Wlaschiha), Lea Brandstätter (Birgit Minichmayr), Marcel (Max von der Groeben) und Emanuel Kanu (Farba Dieng).  

Das Milliarden-Geschäft Fußball in den Händen einer korrupten Elite. Eine Anwältin und ein Hooligan folgen der Spur des Geldes. Als Ex-Knacki und Fußball-Krawallo mittendrin: Die Rolle des Kölner „Fack ju Göhte“-Stars Max von der Groeben.

Eine prominente Besetzung und ein packendes Thema: Nur wenige Wochen vor der vielfach kritisierten Fußball-Weltmeisterschaft in Katar legt die Serie „Das Netz – Spiel am Abgrund“ den Finger tief in die Wunde der Geldmaschine Profifußball.

Dabei spinnt der Plot die Fäden vom Chef des Weltfußball-Verbandes (WFA) Jean Leco (Raymond Thiory) in der Schweiz, dessen Rolle doch sehr an FIFA-Boss Gianni Infantino erinnert, bis in die Alte Försterei, dem Stadion von Union Berlin, wo Hooligan Marcel bei einem Anschlag auf den Spielerberater David Winter seinen besten Freund verliert.  

Max von der Groeben spielt Muskelpaket mit weichem Kern

Marcel wird gespielt vom Kölner „Fack ju Göhte“-Star Max von der Groeben (30). Der sonst so smarte Sohn der RTL-Frontfrau Ulrike von der Groeben ist in dieser Rolle das fleischgewordene Testosteron, aber mit einem weichen Kern. Er hilft Anwältin Lea Brandstätter (Birgit Minichmayr), den weltweiten Verstrickungen aus Schiebung, Korruption und sogar Mord auf die Spur zu kommen.

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Vor allem von der Groebens Fans sind begeistert. „Was hast du da gespielt? Du bist schon ein ganz Großer“, kommentiert ein Fan. Und Judo-Weltmeister Alexander Wieczerzak schreibt augenzwinkernd an den leidenschaftlichen Fan des 1. FC Köln zu seiner Hooligan-Rolle: „Wie im echten Leben.“

Undercover sammelt Marcel Beweise bei den russischen Gangstern. Die Anwältin recherchiert derweil bei den Hintermännern. Die Hinweise führen dann zurück zu Jean Leco in seinem Betonbau in Zürich. Der WFA-Boss will mit allen Mitteln eine Weltliga gründen und damit noch mehr Kasse machen – was auch nicht zufällig an die Pläne zur Schaffung einer Super-League erinnert.

Aber die Geschichte ist vielschichtig, auch die Ausbeutung afrikanischer Talente wird thematisiert, nicht alle Handlungsstränge schaffen es bis ins Ziel, doch es bleibt packend bis zum Schluss.

Der spannenden Serie folgt dann „Das Netz: Prometheus“ mit Tobias Moretti (ab 28. Oktober in der ARD-Mediathek und ab 17. November im Ersten, acht Folgen) und einer eigenen Handlung, aber mit wiederkehrenden Figuren.

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