Die vergangenen Auftritte beim Eurovision Song Contest (ESC) waren für Deutschland nicht von Erfolg gekrönt. In diesem Jahr geht Sarah Engels an den Start – und fürchtet sich nicht vor einer Niederlage.
Angst vor ESC-Blamage?Sarah Engels hat „ein dickes Fell“

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Sarah Engels, hier im März 2026 im „Kölner Treff“, vertritt Deutschland beim ESC.
Sarah Engels (33) bereitet sich auf den Eurovision Song Contest (ESC) vor. Wie ihre Chancen stehen, darüber gibt es erwartungsgemäß unterschiedliche Meinungen. Doch davon lässt sich die Sängerin nicht aus der Ruhe bringen.
Sarah hat eigenen Angaben zufolge „ein dickes Fell“ und keine Angst vor einer möglichen Niederlage bei dem Wettbewerb. „Für mich ist wichtig, am Ende sagen zu können: Ich habe alles gegeben und einen Auftritt auf die Bühne gebracht, hinter dem ich zu hundert Prozent stehe“, sagte Engels dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag).
Sarah Engels: „Früher habe ich mir vieles deutlich mehr zu Herzen genommen“
„Ich versuche, mich nicht zu sehr auf Platzierungen oder Wettquoten zu fokussieren“, betonte die 33-Jährige. In den internationalen Wettbüros rangiert der Beitrag „Fire“ der deutschen Starterin derzeit im Mittelfeld. Deutschland war in den vergangenen Jahren meist auf mittleren bis hinteren Plätzen gelandet.
„Ich habe ein dickes Fell. Früher habe ich mir vieles deutlich mehr zu Herzen genommen und wollte es oft allen recht machen“, sagte Engels. „Heute weiß ich besser, wer ich bin und was mir wichtig ist.“
Sarah Engels tritt am 16. Mai für Deutschland beim 70. ESC in Wien an. Sie wurde durch ihre Auftritte in der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt, wo sie 2011 auf dem zweiten Platz landete. (AFP)
