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Nach Kritik an RTL-Auftritt Andreas Gabalier wehrt sich gegen „tiefste Beleidigung“

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Andreas Gabalier (hier im November 2018 bei einem Konzert in Innsbruck) wehrt sich gegen heftige Kritik.

Köln/Wien – Diese Kritik wollte er so nicht stehen lassen. Schlagerstar Andreas Gabalier (36) bekam für seinen Auftritt in der RTL-Show „König der Kindsköpfe“ sowie die Show „A Volks-Rock’n’Roll-Christmas“ im österreichischen Fernsehen heftigen Gegenwind.

„Andreas Gabalier beweist, dass er nicht singen kann“, hieß es etwa im österreichischen „Kurier“.

Und weiter: „Gabalier singt übrigens nicht, sondern raunzt, schluchzt und haucht um die Töne herum wie ein neugieriges Kind ums Weihnachtspackerl. Es hört sich weniger nach Musik an als nach einem Fall für die HNO-Ambulanz.“

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Andreas Gabalier wehrt sich gegen Kritik

In der RTL-Sendung spielte Gabalier mit Mario Barth und Chris Tall das Spiel „Shit-Giganten“. Er musste 90er-Songs anstimmen, die dann von den Comedians ab einem zufällig gewählten Zeitpunkt weitergesungen werden mussten. Dafür kassierte er auf Twitter jede Menge Häme.

Dort hieß es etwa:

  • Andreas Gabalier vergeht sich an „Driving Home for Christmas”. Chris Rea sollte den verklagen!
  • Wie ist Andreas Gabalier eigentlich Sänger geworden? Der kann ja gar nix!
  • Ein blinder Affe, der einen Bollywoofilm synchronisiert, ist lippensynchroner als Gabalier bei seinen „eigenen“ Liedern.

Gabalier wehrt sich – vor allem gegen die Kritik in der heimischen Presse.

„Kritik ist ja ok, aber was da der Herr Guido Tartarotti zum Beispiel im 'Kurier' geschrieben hat, das hat mit Kritik nichts mehr zu tun. Das ist ein reiner Hassartikel“, so Gabalier zur „Kronen-Zeitung”.

Da lasse er auch das Argument „Satire“ nicht gelten. Es handele sich um „ärgste und tiefste Beleidigung auf unterstem Niveau“.

Andreas Gabalier: „Geht nur ums Hassschüren“

Auch zur Kritik an seinem Gesang in der RTL-Show äußerte sich Gabalier.

„Wer das nicht verstanden hat, dass das eine Comedy-Sendung war, wo die drei größten Kindsköpfe, so wie die Sendung auch hieß, und ich ein 90er-Liedl wie 'Barbie Girl' daherblödeln hätten sollen. (...) Offenbar geht es da vielen nur ums Hassschüren und darum, die Gesellschafts-Schichten irgendwie zu spalten“, so der Sänger.

Für das „Gabalier-Bashing“ habe er keine Erklärung. Er sagt: „Ich weiß es nicht! Das ist so eine Grundkrankheit in Österreich. Total unnötig. In Deutschland gibt es so was überhaupt nicht. Das ist reine Missgunst, zumal ich ja bei keiner politischen Diskussionssendung, sondern in Unterhaltungsshows war.“

Wirklich treffen würde ihn das alles aber nicht. Gabalier: „Mein Hirschleder ist dick genug.“ (sku)

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