Campino hält sich in Bezug auf Hausarbeiten für grundsätzlich ungeeignet - Müll raustragen ausgenommen. Für das freimütige Bekenntnis gab es bei „Inas Nacht“ die volle Ladung Sarkasmus von Barbara Schöneberger.
Er rühmt sich fürs MüllraustragenBarbara Schöneberger spottet über Campino: „Das ist sooo fair!“

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Trafen sich zum Staffelauftakt von „Inas Nacht“, von links: Barbara Schöneberger, Ina Müller und Campino. (Bild: NDR / Morris Mac Matzen)
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Fast war sie vorbei, die erste „Inas Nacht“-Ausgabe der 2026er-Staffel. Da wurde die ARD-Kneipenshow mal wieder ihrem Ruf gerecht, dass sich die alkoholisch gut versorgten Gäste hier gerne mal um Kopf und Kragen reden.
Eine „allerletzte Frage“ hatte Moderatorin Ina Müller an ihren Gast Campino, abgelesen von einem Bierdeckel, wo sie zuvor ein Publikumsbesucher notiert hatte. „Wofür bist du im Alter komplett ungeeignet?“, wollte jemand vom Sänger der Toten Hosen wissen, und der antwortete offenbar ehrlich, aber womöglich auch etwas unüberlegt ...
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„Lauter Hausarbeiten“, kam die Antwort prompt. Der 63-Jährige weiter: „Ich bin mein Leben lang überzeugter Müllmann der Familie gewesen, ich konnte Müll raustragen, und mache das heute noch.“
Weiter kam der Sänger im Vortrag nicht. Da fuhr ihm der zweite Gast des Abends mit einem lang gezogenen „Woooow“ dazwischen. „Wie oft macht man so was am Tag?“, erkundigte sich Barbara Schöneberger in gespielter Hochachtung. „20-, 30-Mal, oder? Es gibt viel zu tun in dem Bereich.“
Campino rang um eine Rechtfertigung. „Hallo?!“, meldete er sich lachend, doch keine Chance. Schöneberger legte nach: „Das hält sich ja die Waage. Der Mann bringt 30-mal am Tag den Müll raus und die Frau macht den Rest. Das ist sooo fair!“, goss die Moderatorin ihren Spott aus. „Ich höre leise Kritik“, bemerkte Campino verlegen. Weiter kam er nicht. Denn da war die Sendung auch schon vorbei.
Barbara Schöneberger hatte zuvor bei „Inas Nacht“ über die Rollenverteilung zwischen ihr und ihrem Mann, dem Computer-Unternehmer Maximilian von Schierstädt, gesprochen. „Es gibt eine fantastische Aufteilung bei uns“, sagte die 52-Jährige. „Es ist eben nicht so, dass ich alles mache und der Vater weiß wieder nicht, wann die Tennisstunde anfängt und wann der Sportunterricht ist. Bei uns gilt: Jeder macht alles, und das ist schon ziemlich cool.“ (tsch)
