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AfD-Chef Chrupalla will „günstiges Gas aus Russland“ - ZDF-Moderator kontert sofort

AfD-Fraktionsvorsitzender Tino Chrupalla war am Dienstagmorgen im ZDF-Morgenmagazin zu Gast. (Bild: ZDF.de)

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AfD-Fraktionsvorsitzender Tino Chrupalla war am Dienstagmorgen im ZDF-Morgenmagazin zu Gast. (Bild: ZDF.de)

Die Bundesregierung hat aufgrund der gestiegenen Energiepreise Entlastungen geplant. Laut AfD-Chef Tino Chrupalla seien diese zwar zu begrüßen, kämen allerdings zu spät. Er fordert im ZDF-MOMA zudem eine dauerhafte Lösung, wie die Abschaffung der CO²-Steuer und die Aufnahme russischer Gasimporte.

Der Iran-Krieg hat die Preise an den Tankstellen auch in Deutschland in die Höhe schießen lassen. Und eine spürbare Entspannung der Spritpreise ist nicht in Sicht. Im ZDF-Morgenmagazin hat sich der AfD-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla zu dem geplanten Entlastungspaket der Bundesregierung geäußert und erklärt, welche weiteren Maßnahmen er für notwendig halte.

Mit ZDF-Moderator Andreas Wunn (rechts) sprach Tino Chrupalla über mögliche Entlastungen aufgrund der gestiegenen Energiepreise. (Bild: ZDF.de)

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Mit ZDF-Moderator Andreas Wunn (rechts) sprach Tino Chrupalla über mögliche Entlastungen aufgrund der gestiegenen Energiepreise. (Bild: ZDF.de)

So forderte der AfD-Politiker als weitere Entlastung nicht nur eine „grundsätzliche“ Abschaffung der CO₂-Abgabe, auch Nord-Stream solle wieder geöffnet werden, um „günstiges Gas aus Russland“ beziehen zu können. Eine Forderung, bei der ZDF-Moderator Andreas Wunn kritisch nachhakte. Er will von Chrupalla wissen, ob ein Land, „das ein anderes europäisches Land überfallen und angegriffen hat, ein verlässlicher Partner in der Energiepolitik sein kann?“

Chrupalla zieht daraufhin einen Vergleich zu den USA und Israel, die, so der Politiker, ebenfalls „ein anderes Land überfallen und angegriffen“ haben und dennoch Partner der Bundesrepublik seien. Moderator Wunn reagiert deutlich: „Herr Chrupalla, das kann ja kein Argument sein!“ Der AfD-Politiker erklärt: „Wenn wir über Moral reden, kann man gerne sagen, als Industrieland Deutschland, 'wir kaufen von den Ländern, die völkerrechtswidrige Kriege angefangen und initiiert haben, kein Gas mehr'. Dann wird's aber langsam dunkel in Deutschland!“

Sehen Sie den ganzen Beitrag in voller Länge jederzeit bei https://zdf.de/ (tsch)

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