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„Seit Monaten verschwunden“Vermisst: Wo steckt eigentlich Melania Trump?

Donald Trump, damals noch US-Präsident, und die ehemalige First Lady Melania Trump am 11. November 2019.

Donald Trump, damals noch US-Präsident, und die ehemalige First Lady Melania Trump am 11. November 2019 am Madison Square Park in New York: Aktuell scheint Melania Trump verschwunden.

Ihr Ehemann sorgt seit Monaten für Negativ-Schlagzeilen, steckt tief im juristischen Sumpf – doch sie stärkt ihm zumindest vor den Kameras nicht den Rücken: Donald Trumps Ehefrau Melania ist scheinbar verschwunden, zeigt sich fast gar nicht mehr in der Öffentlichkeit. Warum?

von Martin Gätke (mg)

Als Donald Trump noch US-Präsident war, wich sie ihm nicht von der Seite: Melania Trump stand in High Heels im Katastrophengebiet, zeigte sich mit Sonnenbrille beim Besuch von Flutopfern oder im Jackie-Kennedy-Look während der Amtseinführung. Auch Trumps Ehefrau sorgte für Schlagzeilen – zu hören war sie selten, zu sehen um so mehr.

Doch nun scheint sie verschwunden. Während Trump erneut mit seinem juristischen Ärger für Schlagzeilen sorgt – kein US-amerikanischer Ex-Präsident hatte jemals so weitreichende Probleme vor Gericht – ist Melania bei seinen zahlreichen Gerichtsterminen auffällig abwesend. Auch bei Trumps Wahlkampfauftritten ist die ehemalige First Lady, die es womöglich wieder werden könnte, nicht dabei. Ein Meinungsforscher behauptete jüngst gegenüber US-Medien gar, Melania sei „seit Monaten verschwunden“.

Wo steckt eigentlich Melania Trump?

Nicht nur Donald, auch Melania Trump ist Thema in den USA – das heißt: ihre Abwesenheit. „Where is Melania Trump“, titelt „Newsweek“ – Wo steckt Melania Trump? „Ex-First-Lady bleibt verborgen“, schreibt Forbes. Bei Google steht gar „Melania Trump divorce“, also „Scheidung“, weit oben in den Such-Trends. 

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„Es hieß, sie sei wütend und wolle nichts mehr mit der Politik zu tun haben“, so lautete eine Erklärung von Ron Filipkowski, Anwalt und ehemaliger Bundesstaatsanwalt. Sie wolle deshalb nichts mehr mit dem Wahlkampf zu tun haben. „Sie wollte aussteigen und eine Privatperson sein, zusammen mit ihrem Sohn.“ Wenn die bei den Trump-Wählerinnen und -Wählern beliebte Melania fehlt, könnte es wiederum zu einem großen Problem für Trumps Wahlkampf werden, so Filipkowski.

Im September befragte die Journalistin Megyn Kelly, die jahrelang für den Sender Fox News tätig war, Donald Trump nach dem Verbleib seiner Frau. „Wir haben in letzter Zeit nicht viel von Melania gesehen, wie geht es ihr?“

Donald Trump über Melania: „Sie war eine sehr beliebte First Lady“

Trump erklärte, sie müsse gar nicht bei ihm sein. „Sie hat Selbstvertrauen. Sie hat eine Menge Selbstvertrauen.“ Und er fügte hinzu: „Sie war eine sehr beliebte First Lady. Ich meine, ich gehe zu Kundgebungen, und sie haben Bilder von Melania dabei und sagen ‚Wir lieben unsere First Lady‘. So viele Plakate waren im Publikum.“

Die ehemalige Pressesprecherin des Weißen Hauses und Melanias Beraterin, Stephanie Grisham, sagte im August gegenüber CNN, Melania sei „zu beschäftigt“, um an Gerichtsterminen teilzunehmen. „Sie sagt zu sich selbst, dass das sein Problem ist und dass er sie nicht zur Unterstützung braucht. Ich bin zu beschäftigt, um mit ihm zu gehen. So ist sie nun einmal“, so Grisham. Sie werde aber sicherlich an seiner Seite auftauchen, „wenn sie es will und wenn sie dazu bereit ist.“

Melania hatte im April einen ihrer letzten seltenen öffentlichen Auftritte zusammen mit ihrem Mann, als sie mit ihm bei einer Veranstaltung in Trumps Anwesen Mar-a-Lago zu Abend aß. Im Monat darauf gab sie Fox News noch ein kurzes Interview, in dem sie versprach, Trumps Präsidentschaftskandidatur 2024 zu unterstützen – mit den üblichen Floskeln.

Darüber hinaus wurde Melania aber kaum gesehen, postet nur hin und wieder patriotische Inhalte oder Werbung für ihre Stiftung in den sozialen Medien.

Melania Trump: Ist sie wütend auf ihren Mann?

Neben den Spekulationen, dass Melania wütend auf ihren Mann sein könnte, weil er zahlreiche juristische Probleme hat, gibt es auch die Vermutung, dass sie immer noch verärgert ist über seine angebliche Affäre mit Pornostar Stormy Daniels. Berichten zufolge hat sie auch ihren Ehevertrag mit Trump neu verhandelt. Einige US-Medien meinten, sie befürchte, dass ihr Mann sein gesamtes Geld für die Bezahlung der Anwaltskosten verlieren würde.

Laut einer Expertin für Öffentlichkeitsarbeit, Jane Owen, sei ihre offensichtliche Abwesenheit ein kluger Schachzug. „Wenn ich ihre Pressesprecherin wäre, würde ich dieselbe Taktik vorschlagen. Je weniger sie sich äußert oder ihren Mann unterstützt, desto mehr Spielraum hat sie“, erklärt sie gegenüber „Newsweek“. „Denn wenn die Dinge schlecht für Trump laufen, kann sie relativ unbeschadet bleiben und mit genug Starpower aus der Sache herauskommen –  um ein gutes Honorar für Auftritte herausschlagen, falls sie diesen Weg einschlagen möchte“.

Ob sich Melania Trump wieder vermehrt an der Seite ihres Mannes zeigt, wenn seine Rechtsangelegenheiten geklärt sind – und er die Vorwahlen für Präsidentschaftswahl 2024 gewinnt?