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Stiller Protest bei WMNationalspieler mit Ansteckern für 168 getötete Kinder

Fußball-WM 2026 - Iran

Copyright: Gregory Bull/AP/dpa

Irans Nationalspieler Alireza Jahanbakhsh mit dem Ansteckpin.

WM-Ärger für Iran: Protest und verweigerte Einreise

Gleich nach der Landung in Mexiko für ihr WM-Trainingslager machten die Kicker aus dem Iran mit einer Geste auf sich aufmerksam. Beim Verlassen des Fliegers zeigten ihre Jacken einen goldenen Pin, der die Nummer «168» trug.

Diese unauffällige Aktion hat einen tragischen Hintergrund: Die Nummer symbolisiert die 168 Personen, welche bei einer Bombenattacke auf eine Schule für Mädchen am 28. Februar im südlichen Teil des Iran getötet wurden. Unter den Getöteten befanden sich viele junge Schülerinnen im Alter von sieben bis zwölf und auch etliche Lehrkräfte und Eltern.

Aktion mit politischer Brisanz

Laut Meldungen in den Medien wird die Verantwortung für die Attacke dem US-Militär zugeschoben. Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth versprach schon, den Vorfall zu untersuchen. Es ist noch nicht bekannt, ob die iranische Mannschaft auch bei den WM-Partien vorhat, weitere politische Zeichen zu setzen.

Aber der Zorn der Iraner hat noch einen weiteren Adressaten. Der Fußballverband des Iran monierte bei seiner Anreise ebenfalls, dass seinen Offiziellen die Visa für die Einreise verweigert wurden. Ganze 15 Offizielle, einschließlich des Verbandschefs Mehdi Tadsch, sollen bis jetzt keine Genehmigung zur Einreise in die Vereinigten Staaten haben, wo die WM am Donnerstag startet.

Scharfe Kritik an der FIFA vom Kapitän

Der Kapitän des Teams, Ehsan Hajsafi (36), welcher von 2015 bis 2016 für den FSV Frankfurt auflief, wählte klare Worte und kritisierte auch den Weltfußballverband. Die Personen, die bislang keine Einreisegenehmigung bekamen, wären für das Team von großer Bedeutung, betonte der Abwehrspieler.

„Ich erwarte von der FIFA, dass sie dieses Problem in den kommenden Tagen lösen wird“, formulierte der Kapitän seine unmissverständliche Forderung. Die heikle Situation sorgt für kuriose logistische Konsequenzen: Das Team ist dazu verpflichtet, im Anschluss an jede ihrer drei Begegnungen in Los Angeles und Seattle die Vereinigten Staaten erneut zu verlassen und nach Tijuana ins Mannschaftsquartier zurückzukehren. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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