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US-Demokratie in Gefahr Saudi-Arabien hilft Trump mit Ölpreis, die Zeche zahlen die deutschen Autofahrer

US-Präsident Donald Trump (r) empfängt den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Weißen Haus.

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman am 20. März 2018 im Weißen Haus bei US-Präsident Donald Trump.

Die US-Regierung von Präsident Joe Biden sieht einen feindlichen Akt, aber auch die Bundesbürger müssen dafür zahlen: Mit hohen Spritpreisen will Saudi-Arabien die US-Republikaner von Donald Trump unterstützen und hilft zeitgleich dem russischen Kriegsverbrecher Wladimir Putin.

Die Fahrt zur Zapfsäule wird in diesen Tagen immer mehr zum Horror-Trip. Nach dem Auslaufen des Tankrabatts sanken zwar die Preise erst einmal leicht, doch nachdem die OPEC-Staaten unter Führung Saudi-Arabiens die Fördermengen reduziert hatten, gehen die Preise für Diesel und Benzin wieder durch die Decke.

Jetzt kommt aus den USA ein böser Verdacht: Die steigenden Ölpreise, die die Inflation weiter anheizen, haben vor allem ein Ziel: Vor den wichtigen Midterm-Wahlen die regierenden Demokraten in den USA zu schwächen! Denn: Steigende Ölpreise treffen vor allen Dingen Wirtschaft und die „kleinen Leute“ und die strafen bei den Wahlen dann gerne die Regierungspartei ab.

Saudi-Arabien hofft auf eine Wiederwahl von Donal Trump

Das Ziel der Saudis dürfte klar sein: Sie wollen Donald Trump und seine immer radikaleren Republikaner zurück an der Macht sehen. Schon während seiner ersten Amtszeit suchte der umstrittene US-Präsident, der sich gleich mehreren Anklagen gegenübersieht, die Nähe zu den reichen Öl-Scheichs am Golf.

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Immer wieder gab es Berichte, dass Trump sie mit Nukleartechnologie ausstatten wollte, im Gegenzug investierten die Öl-Herrscher zwei Milliarden Dollar in den Fonds von Schwiegersohn Jared Kushner.

Das Weiße Haus nannte nun die Reduzierung der Fördermenge einen „feindlichen Akt“ und will nun die Beziehungen zum Golf-Staat neu bewerten, wie unter anderem The Intercept schreibt.

Wie Deutschland von Russland, so sind auch die USA trotz eigener Produktion abhängig von saudischem Öl. Und während die große Koalition in Berlin die größte deutsche Öl-Raffinerie an Putins Handlanger bei Rosneft verkauften, sicherte sich Saudi-Arabien 100 Prozent der größten US-Raffinerie und kann damit die Spritmenge bestimmen, die auf den amerikanischen Markt kommt.

Ukraine fürchten um US-Unterstützung im Fall eines Siegs der Republikaner

Nicht nur die Demokraten in den USA und die Verbündeten in Europa schauen deshalb mit Sorge auf die für die Regierungspartei traditionell schwierigen Abstimmungen über die Besetzungen im Senat und Repräsentantenhaus. Die Ukrainer befürchten, dass bei einem Sieg der Republikaner die Unterstützung für die Verteidigung ihres Landes aus Amerika deutlich sinken könnte. Zudem verhelfen die steigenden Ölpreise Wladimir Putin und Russland zu Mehreinnahmen, mit denen sie den Krieg weiter finanzieren können.

Mit einer Mehrheit in beiden Häusern dürften die Republikaner sich dann auch daran machen, das Wahlrecht endgültig so zu verändern, dass sie kaum noch ihre Macht verlieren können.

Für Joe Biden ist es zudem eine wichtige Abstimmung, er will sich danach entscheiden, ob er 2024 zur Wiederwahl antritt – wo er es dann wahrscheinlich noch einmal mit Donald Trump zu tun bekommt. Die Hilfe der Despoten aus dem Ölstaat dürfte ihm gewiss sein. Die nächste Attacke auf die westlichen Demokratien hat bereits begonnen.

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