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„Wir lieben es“ Republikaner stimmt gegen gleichgeschlechtliche Ehe – raten Sie mal, was er danach tut

Glenn Thompson, Abgeordneter der Republikaner im US-Repräsentantenhaus (hier auf einem Archivbild aus dem Jahr 2018) stimmte erst gegen das Gesetz zum Schutz der gleichgeschlechtlichen Ehe – um anschließend zur Hochzeit seines homosexuellen Sohnes zu gehen.

Glenn Thompson, Abgeordneter der Republikaner im US-Repräsentantenhaus (hier auf einem Archivbild aus dem Jahr 2018) stimmte erst gegen das Gesetz zum Schutz der gleichgeschlechtlichen Ehe – um anschließend zur Hochzeit seines homosexuellen Sohnes zu gehen.

Er predigt Wasser und trinkt Wein: Ein republikanischer US-Abgeordneter hat im Repräsentantenhaus gegen die gleichgeschlechtliche Ehe per Bundesgesetz gestimmt. Nur drei Tage später aber scheint er diese Haltung abgelegt zu haben, wenn es um die eigene Familie geht.

Zwar haben die meisten Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus für den Gesetzesentwurf namens „Respect for Marriage Act“ zum Schutz der gleichgeschlechtlichen Ehe gestimmt (267 Ja-Stimmen bei 157 Gegenstimmen) – nicht nur die Demokratinnen und Demokraten, sondern auch 47 oppositionelle Republikanerinnen und Republikaner.

Auch sein Name war unter den Gegenstimmen: Abgeordneter Glenn Thompson aus Pennsylvania. Pikant: Wenig später nahm er selbst an der Hochzeit seines homosexuellen Sohnes teil. Und hielt einen flammenden Appell für die Liebe. 

USA: Republikaner gegen Schutz der gleichgeschlechtlichen Ehe

Wie die „Washington Post“ berichtet, sei Thompson „begeistert“ von der Hochzeit gewesen. „Die Thompsons freuen sich sehr, ihren neuen Schwiegersohn in ihrer Familie willkommen zu heißen“, sagte Thompsons Pressesprecherin Maddison Stone der Zeitung.

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„BuzzFeed“ veröffentlichte die Rede, die Thompson bei der Hochzeit seines Sohnes gehalten hatte. „Wenn sie wachsen und ein wenig älter werden, dann hoffen und beten wir auch, dass sie diese eine wahre Liebe finden, damit sie die Gelegenheit bekommen, das zu erleben: Jemanden zu haben, mit dem sie alt werden können“, wird Thompson zitiert.

„Wir lieben es, wenn sie ihre einzig wahre Liebe finden, besonders wenn sie dann Teil unserer Familie werden“, fügte der Abgeordnete der Republikaner im US-Repräsentantenhaus hinzu.

USA: „Respect for Marriage Act“ als Signal für Bürgerrechte

Thompsons Sprecherin hatte den „Respect for Marriage Act“ zuvor noch scharf kritisiert. Er sei „nichts weiter als ein Wahlkampf-Stunt der Demokraten im Kongress, die es versäumt haben, die historische Inflation und die außer Kontrolle geratenen Preise an den Zapfsäulen und in den Lebensmittelläden anzugehen“, schrieb sie „NBC News“ zufolge in einer Mail an die Lokalzeitung „Centre Daily Times“.

Zwar hat das Repräsentantenhaus für den Schutz der gleichgeschlechtlichen Ehe gestimmt, die Erfolgsaussichten für den „Respect for Marriage Act“ sind aber gering. Mit dem Gesetz wollte die Mehrheitspartei ein Signal zum Schutz von Bürgerrechten setzen.

Es wird jedoch damit gerechnet, dass es nun an der Blockade der republikanischen Partei im Senat scheitern wird. Hintergrund dieses Vorstoßes ist das hochumstrittene Abtreibungsurteil des Obersten Gerichts der Vereinigten Staaten vom Juni, das die Sorge ausgelöst hatte, als Nächstes könnte die gleichgeschlechtliche Ehe auf dem Spiel stehen. 

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