Ein Foto aus dem Trump-Lager sorgt für Aufregung.
Erst Venezuela, jetzt nächster Militäreinsatz?Unheilvolle Ankündigung aus Trump-Lager: „Bald“

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US-Präsident Donald Trump spricht über den Militäreinsatz in Venezuela. Neben ihm stehen sein stellvertretender Stabschef Stephen Miller (l.), Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth.
Donald Trump verfolgte alles live am Bildschirm. Der US-Präsident hatte einen Militäreinsatz in Venezuela angeordnet, der in der Nacht zu Samstag (3. Januar 2026) in der Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro endete. Und während viele sich weltweit noch schwertun, die Aktion einzuordnen, kommt aus dem Trump-Lager die nächste unheilvolle Ankündigung.
„Bald“, schrieb Katie Miller auf X zu einem Weltkarten-Ausschnitt, der die Insel Grönland zeigt. Das gesamte Gebiet der Insel ist dabei in die Farben der US-Flagge gehüllt.
Trumps: Nächster Militäreinsatz in Grönland?
Die Darstellung kommt aber eben nicht von irgendeinem Trump-Fanatiker, sondern von der Frau von Trumps stellvertretendem Stabschef Stephen Miller. Und die – so befürchten es Userinnen und User – hat möglicherweise genauere Informationen zu den Plänen des US-Präsidenten.
Donald Trump hat in der Vergangenheit bereits mehrmals öffentlich verkündet, Grönland zu US-Staatsgebiet machen zu wollen. Aller Widersprüchen der Regierung in Grönland und der dänischen Regierung haben dem entschieden widersprochen.
Miller bekam auf X Kritik für ihre Provokation. In den Kommentaren hieß es etwa: „Soweit ich weiß, ist der Premierminister von Grönland, Jens-Frederik Nielsen, kein Diktator. Was ist also Ihre Entschuldigung dafür, dass Sie versuchen, ihr Land und ihre Ressourcen zu stehlen?“
Eine Anspielung auf die Vorkommnisse in Venezuela. Trump begründete den Militäreinsatz mit Vorwürfen gegen Maduro. Der soll nun in New York wegen „Verschwörung zum Drogenterrorismus“ vor Gericht gestellt werden. Ob es der US-Regierung allerdings tatsächlich um den Kampf gegen den Drogenhandel geht, darf zumindest bezweifelt werden.
Trump geht es auch ums Geschäft: So sprach er nach Maduros Festnahme ausführlich über das enorme wirtschaftliche Potenzial Venezuelas. US-Konzerne sollen seiner Vorstellung nach kräftig investieren und die marode Ölindustrie wieder aufbauen. Venezuela verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel (je 159 Liter) über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik gefördert und raffiniert werden kann. An der US-Golfküste sind viele Raffinerien genau auf die Art Öl spezialisiert. (red, dpa)
