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Nuklear-Streit eskaliertAmerikas Vize macht Teheran eine klare Ansage

Donald J Trump, Melania Trump, Marine, Helikopter

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Donald J Trump, Melania Trump, Marine, Helikopter

Steht die große Konfrontation im Atom-Konflikt bevor? Washington schickt eine Warnung.

Der Ton im Konflikt mit dem Iran wird deutlich rauer! US-Vizepräsident JD Vance erhebt nach der zweiten Gesprächsrunde in Genf schwere Vorwürfe: Teheran missachte die von Donald Trump, dem US-Präsidenten, festgelegten „roten Linien“ komplett.

Laut Vance seien die Unterhaltungen am Dienstag zwar teilweise erfolgreich gewesen und man plane eine Fortsetzung. Er stellte aber auch klipp und klar fest: „In anderer Hinsicht war es aber sehr deutlich, dass der Präsident einige rote Linien gezogen hat, die die Iraner noch nicht wirklich anerkennen und abarbeiten wollen.“ In einem Gespräch mit Fox News schob Vance eine Warnung hinterher, dass Trump sich die Möglichkeit offenhalte, die diplomatischen Gespräche für gescheitert zu erklären. Das berichtet „FOCUS online“.

Völlig anders hört sich das Ganze jedoch von der anderen Seite an. Nach der Zusammenkunft in Genf gaben sich die Repräsentanten des Irans sowie des vermittelnden Omans zuversichtlich. Abbas Araghtschi, der iranische Außenminister, erwähnte sogar eine Verständigung über „einen Satz von Leitprinzipien“, was den Pfad für eine finale Vereinbarung ebnen könnte. Und auch Badr Albusaidi, Omans Außenminister, sprach von „guten Fortschritten“.

Die Drohungen stehen aber weiter im Raum: Für den Fall, dass die Verhandlungen scheitern, hat Trump dem Iran schon einen Militärschlag angedroht. Erst am Montag war von unbestimmten „Konsequenzen“ die Rede. Teheran möchte die Gespräche nur auf sein Atomprogramm und die Aufhebung der Strafmaßnahmen fokussieren, doch Washington und Israel pochen auf weitere Punkte wie das iranische Raketenprogramm. Massud Peseschkian, der iranische Präsident, versicherte derweil in einem am Dienstag erschienenen Interview, sein Land strebe „absolut keine Atomwaffen an“. Er fügte hinzu, man sei für Überprüfungen offen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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