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„Stoppen Sie sofort ihre Arbeit!“ Selenskyjs düstere Drohung an Putins Handlanger

In diesem Bild aus einem Video, das vom Pressebüro des ukrainischen Präsidenten zur Verfügung gestellt und am frühen Dienstag, den 15. März 2022, auf Facebook veröffentlicht wurde, spricht Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, in Kyjiw.

In Kyjiw wendet sich Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Nacht zum Mittwoch, 16. März an das russische Volk.

Wolodymyr Selenskyj (44) hat sich in einer Video-Botschaft erneut nicht nur an sein Volk und die internationale Gemeinschaft, sondern auch direkt ans russische Volk gewandt. Darin er warnt die Handlanger von Wladimir Putin und spricht eine düstere Drohung aus.

Erneut eine bewegende Botschaft von Wolodymyr Selenskyj. Der Präsident der Ukraine hat in seiner Video-Ansprache nicht nur seinem Volk wieder Mut bei der Verteidigung gemacht – er hat sich auch erneut an die Menschen im Nachbarland Russland gewandt.

Diesmal galten seine Worte vor allem dem Apparat von Wladimir Putin (69). „Alle, die Zugang zu wahren Informationen haben, wissen, wie das für Russland enden wird: In Schande und Armut. Jahrelange Isolation. Und ein repressives System, das seine Bürger genauso behandeln wird, wie die russischen Okkupatoren die Ukrainer behandeln“, sagt Selenskyj.

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Dann richtete er sich an die Menschen im russischen Staatsdienst. „Stoppen sie sofort ihre Arbeit. Kündigen Sie“, forderte der ukrainische Präsident die russischen Beamten auf, die die Kriegsmaschinerie am Laufen halten.

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Es ist eine düstere Drohung auch an jene, die Putins Propaganda in Russland verbreiten. Wolodymyr Selenskyj: „Ein paar Monate ohne Arbeit werden für Sie definitiv besser, als das ganze Leben mit internationaler Verfolgung. Wer Propaganda für einen völkerrechtswidrigen Angriff betreibt, wird sich dafür verantworten müssen. Das geschieht bereits.“

Damit spielt er auf die Ermittlungen vor dem Strafgerichtshof in Den Haag an, dort wird für heute das erste Urteil aufgrund einer Eilklage der Ukraine gegen Russland erwartet. Die Gewissheit, die aus Selenskyjs Worten sprechen, stammen aus der Unterstützung, die ihm die mit dem Zug nach Kyjiw angereisten Staatschefs der Nachbarländer Polen, Slowenien und Tschechiens. „Das war ein sehr wichtiger und mutiger Schritt“, bedankte sich Selenskyj bei der hochkarätigen Delegation.

Selenskyj: „Wir werden noch weiter kämpfen müssen!“

„Hier, im vom Krieg zerrissenen Kyjiw, wird Geschichte geschrieben“, betonte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. „Hier kämpft die Freiheit gegen die Welt der Tyrannei. Hier hängt die Zukunft von uns allen in der Schwebe“, teilte er per Twitter mit.

Und Selenskyj ist bereit, dafür zu kämpfen. „Wir setzten die Verhandlungen fort, weil jeder Krieg endet mit einer Vereinbarung. Und die Ziele scheinen mir inzwischen realistischer. Aber wir werden noch eine Weile arbeiten und kämpfen müssen. Wir alle wollen Frieden, wir alle wollen gewinnen. Aber es braucht noch Geduld.“

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