Nerven liegen blank Biden lässt im TV mit W-Wort aufhorchen – Warnung auch aus Deutschland

President Joe Biden speaks about prescription drug costs at the Daniel Technology Center of Germanna Community College – Culpeper Campus, Thursday, Feb. 10, 2022, in Culpeper, Va. (AP Photo/Alex Brandon)

US-Präsident Joe Biden spricht am 10. Februar in Virginia. Er sprach in einem NBC-Interview das W-Wort aus, aus den USA folgten Warnungen vor einem russischen Einmarsch in die Ukraine. Viele Staaten reagierten umgehend – auch Deutschland.

Kurz vor seinem Treffen mit Wladimir Putin ließ US-Präsident Joe Biden mit einem Wort aufhorchen – in einem NBC-Interview sprach er das W-Wort aus. Eine dramatische Warnung vor einem Krieg. Staaten reagierten umgehend – auch Deutschland. Wie geht es jetzt weiter?

„Amerikanische Bürger sollten gehen, sollten jetzt gehen“, sagte US-Präsident Joe Biden in einem NBC-Interview am Donnerstag. Er machte klar, dass ein Evakuierungseinsatz mit Truppen der USA undenkbar ist, falls es zu einer russischen Invasion der Ukraine kommen sollte.

Dann sagte er ein Wort, das nicht nur die USA aufhorchen ließ.

Wie die „New York Times“ aus dem Interview mit Lester Holt zitiert, sagte Biden weiter: „Wir haben es mit einer der größten Armeen der Welt zu tun. Dies ist eine ganz andere Situation, und die Dinge könnten schnell aus Kontrolle geraten.“

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Besonders mit einem W-Wort ließ er aufhorchen: „world war“ – Weltkrieg: „Das ist ein Weltkrieg, wenn Amerikaner und Russen beginnen, aufeinander zu schießen“.

Ukraine-Krise: US-Biden mahnt, Bürger sollen Land verlassen

Daher mahnte Joe Biden: US-Bürger sollten das Land verlassen – „jetzt“. Der US-Präsident warnte in dem Interview auch seinen russischen Kollegen Putin, US-Bürgern Schaden zuzufügen. Er hoffe, dass, selbst wenn Putin „so töricht“ sei, in die Ukraine einzumarschieren, er „klug genug ist, nichts zu tun, was sich negativ auf amerikanische Bürger auswirkt“.

Nach Wochen der Gespräche zwischen Washington, Moskau, Kiew, Berlin, Paris und anderen europäischen Regierungen sind diese Worte Bidens eine Art dramatischer Höhepunkt. Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, präzisierte die Warnung sogar: Ein russischer Angriff könnte noch während der Olympischen Winterspiele in Peking erfolgen und würde vermutlich mit „Luft- und Raketenangriffen“ beginnen, die Zivilisten töten könnten.

Die USA warnten vor einem möglichen russischen Großangriff noch vor dem 20. Februar.

Ukraine-Krise: Warnungen von vielen europäischen Staaten

Auch andere Staaten sprechen daraufhin Warnungen aus, stellen sich auf einen möglichen Einmarsch Russlands ein. Norwegen verwies auf die „ernste und unvorhersehbare Lage“ in der Ukraine. Kanada warnte ebenso. Israel kündigte an, Familienangehörige seiner Diplomaten aus der Ukraine auszufliegen. Großbritannien forderte ebenso seine Staatsbürger zur Ausreise auf, „solange noch kommerzielle Mittel zur Verfügung stehen“.

Und auch das Auswärtige Amt erklärte, deutsche Staatsbürger sollten die Ukraine verlassen. „Eine militärische Auseinandersetzung ist nicht auszuschließen“, heißt es vom Ministerium. Für die Ukraine wird eine Reisewarnung ausgesprochen. Ein Teil der Mitarbeiter werde zwar ausreisen, die Botschaft aber offengehalten, erklärte Außenministerin Annalena Baerbock.

Ukraine-Krise: Russland spricht von „Propaganda-Kampagne“

Italien, Spanien, Niederlande, Polen, Tschechien – immer mehr Staaten warnen ihre Bürger. Währenddessen versucht Russland, diese Befürchtungen zu zerstreuen, wies die US-Warnungen als haltlos zurück. Es werde „Alarmismus“ verbreitet. Von einer „Propaganda-Kampagne“ der USA ist die Rede.

Steht ein Krieg bevor? Aggressive Warnungen auf der einen Seite, Beschwichtigungen auf der anderen: Die Informationsschlacht zwischen Russland und dem Westen ist bereits in vollem Gange. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte dies und warnte vor Panik. Es gebe es im öffentlichen Raum zu viele Berichte über einen Krieg. Er spielte die US-Warnungen herunter, er sei sich der Risiken bewusst.

Ukraine-Krise: Olaf Scholz zu Besuch in Moskau

Die nächsten Wochen werden wohl zeigen, ob Putin zu einer Eskalation bereit ist, glaubt man Washington. Die diplomatischen Gespräche laufen indes weiter auf Hochtouren, bislang blieben sie ohne Erfolg. Nachdem Biden bereits mit Putin gesprochen hatte, reist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der kommenden Woche erst nach Kiew (Montag), anschließend nach Moskau (Dienstag).

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