Trump mit klarer Ansage: Was mit Irans Uran passieren soll.
Trump macht Ansage400 Kilo Uran sollen laut dem US-Präsidenten zerstört werden

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Trump will das im Iran angereicherte Uran zerstören lassen.
Was passiert mit dem hochangereicherten Uran des Iran? Eine unmissverständliche Ansage von Donald Trump sorgt für Aufsehen. Über seinen Kanal Truth Social machte der US-Präsident deutlich, dass das spaltbare Material vernichtet werden muss. Trump skizzierte dabei zwei mögliche Wege für die Beseitigung.
Trump nannte zwei Szenarien: Entweder solle das Uran „sofort“ an die Vereinigten Staaten gehen, um dort vernichtet zu werden. Die andere Möglichkeit sei eine Zerstörung in Abstimmung mit dem Iran, entweder vor Ort oder an einem anderen Platz. Dieser gesamte Vorgang, so der Republikaner, müsse von Spezialisten einer „Atomenergie-Kommission“ beaufsichtigt werden. Er ließ aber im Dunkeln, ob er eine US-Behörde oder die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien meinte.
Brisante Verhandlungen um 400 Kilo Uran
Trumps Vorstoß platzt mitten in eine extrem angespannte Lage. Mit dem Iran befinden sich Israel und die Vereinigten Staaten seit dem 28. Februar im Kriegszustand. Derzeit laufen Gespräche über eine grundlegende Vereinbarung zur Beendigung der Auseinandersetzung. Ein Knackpunkt bei diesen Verhandlungen ist die Frage, was mit den etwa 400 Kilogramm hochangereichertem Uran geschehen soll. Erst am Wochenende hatte der US-Präsident mitgeteilt, dass eine Einigung „weitgehend“ ausgehandelt worden sei.
Auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu meldet sich nun zu Wort. Bei einem Telefongespräch mit Trump am Abend zuvor, so Netanjahu, herrschte Einigkeit zwischen den beiden. Er betonte, „jedes endgültige Abkommen mit dem Iran die nukleare Gefahr beseitigen muss“. Das heißt im Klartext: Irans Einrichtungen zur Anreicherung von Uran sollen demontiert werden. Zudem müssten die Vorräte des hochangereicherten Materials das Land verlassen.
Ultimatum oder schon beschlossener Deal?
Offen ist weiterhin, ob die Äußerung von Trump eine schon feststehende Klausel des Abkommens darstellt. Es könnte sich auch nur um eine Position der amerikanischen Regierung während der aktuellen Verhandlungen handeln. Die ungenaue Bezeichnung der verantwortlichen „Atomenergie-Kommission“ sorgt für weitere Unklarheiten. Das macht deutlich, wie viele Punkte in diesem extrem komplizierten Streitfall noch offen sind. (dpa/red)
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