In NRW und Spanien sind zwei mutmaßliche Spione für Russland festgesetzt worden.
Spionage-HammerMutmaßliche Russland-Agenten in NRW und Spanien gefasst

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Vorführung am Bundesgerichtshof im Fall einer mutmaßlichen Russland-Spionin.
Eine der beiden festgenommenen Personen, die mutmaßlich für Russland spionierten, befindet sich nun in U-Haft. Wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte, ist der Haftbefehl für die 45 Jahre alte Rumänin nun in Vollzug.
Die verdächtige Agentin wurde am Dienstag in der NRW-Stadt Rheine ergriffen. Ihr mutmaßlicher Partner, ein Ukrainer (43), konnte am gleichen Tag in Elda (Spanien) dingfest gemacht werden. Seine Auslieferung an Deutschland ist für einen späteren Termin geplant.
Spionage-Auftrag: Drohnen-Lieferant im Visier
Die beiden Beschuldigten sollen für einen russischen Geheimdienst eine Person in der Bundesrepublik ausgespäht haben. Dabei handelt es sich, wie die dpa meldet, um eine Person, die Drohnen und die dazugehörigen Komponenten an die Ukraine übergeben hat.
Laut den Anschuldigungen hat zunächst der ukrainische Mann den Lieferanten für Drohnen observiert. Die rumänische Frau soll die Mission fortgesetzt haben, nachdem der Mann nach Spanien umgezogen war.
LKA und Verfassungsschutz ermitteln
Die Bundesanwaltschaft geht von einem dringenden Tatverdacht aus, dass die beiden als Agenten für eine fremde Macht tätig waren. In die Untersuchungen sind unter anderem das Landeskriminalamt aus Bayern und auch das Bundesamt für Verfassungsschutz eingeschaltet. (red)
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