Großeinsatz in Bonn Zeuge meldet Person im Rhein – jetzt traurige Nachricht

SPD-Chef Klingbeil warnt „Es gilt, einen Dritten Weltkrieg zu verhindern“

SPD-Chef Lars Klingbeil (hier im August bei einer Wahlkampfveranstaltung in Niedersachsen) sichert der Ukraine nach der Teilmobilmachung Russlands weitere Hilfe zu.

SPD-Chef Lars Klingbeil (hier im August bei einer Wahlkampfveranstaltung in Niedersachsen) sichert der Ukraine nach der Teilmobilmachung Russlands weitere Hilfe zu.

SPD-Chef Lars Klingbeil sichert der Ukraine nach der Teilmobilmachung Russlands weitere Hilfe zu. Zugleich macht er deutlich, um was es dem Westen geht – und wie wichtig Geschlossenheit ist.

Nach der Teilmobilmachung Russlands im Krieg gegen die Ukraine hat der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil die Bedeutung der Abstimmung Deutschlands mit seinen Partnern hervorgehoben.

„Wir werden weiter konsequent die Ukraine unterstützen. Gleichzeitig ist klar, es gilt, einen Dritten Weltkrieg zu verhindern“, sagte Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Freitag (23. September).

SPD-Chef über Putin: „Werden uns weiter täglich mit Partnern abstimmen“

Das gut abgestimmte Handeln des Westens sei in dieser Situation dafür wichtig – auch als Signal an Russlands Präsidenten Wladimir Putin, dass die Geschlossenheit im westlichen Bündnis intakt sei und bleibe, so Klingbeil.

Alles zum Thema Wladimir Putin

Er betonte mit Blick auf Waffenlieferungen: „Wir werden uns weiter täglich mit unseren Partnern abstimmen, welches die nächsten Schritte sind, um der Ukraine zu helfen.“ Der Kreml hatte am Mittwoch die Einberufung von 300.000 Reservisten verkündet.

Viele junge Männer versuchen, sich aus Russland abzusetzen. Es gab in dem Land Proteste gegen die Maßnahme mit Hunderten Festnahmen.

Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff sieht darin allerdings nicht den Beginn eines Bröckelns der Macht von Putin. „Die Demonstrationen verlangen mir den allerhöchsten Respekt ab - aber sie sind nicht dazu geeignet, das System Putin zu erschüttern“, sagte Lambsdorff „Augsburger Allgemeinen“ (Freitag).

Dafür seien die Proteste zu klein und die Demonstranten zu wenig in der Gesellschaft verwurzelt. Auch aus dem inneren Machtzirkel sei derzeit keine Gefahr für Putin absehbar. (dpa/mg)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.