Trump sorgt mit einer bizarren Imitation für Aufsehen.
Schockierende ImitationTrump liefert bizarre Szenen – „Meine Frau hasst es“

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Präsident Donald Trump spricht am Dienstag (6. Januar 2026) zu den republikanischen Abgeordneten des Repräsentantenhauses während ihrer jährlichen Klausurtagung – und liefert bizarre Szenen.
Ein Auftritt von Donald Trump vor seinen republikanischen Parteikollegen und -kolleginnen hat für Wirbel gesorgt. Bei der jährlichen Klausurtagung der Fraktion im Repräsentantenhaus brüstete sich der 79-Jährige mit vermeintlichen Erfolgen sowie dem kürzlichen US-Angriff auf Venezuela.
Besonders irritierend war jedoch die seltsame Gestik des US-Präsidenten, als er sich über Transgender-Gewichtheberinnen und -heber lustig machte.
Donald Trump: „Wir haben alles gewonnen“
„Jetzt werden wir Geschichte schreiben und Rekorde brechen mit dem epischen Sieg bei den Zwischenwahlen, den wir erringen werden“, verkündete Trump während des Auftritts, trotz seiner aktuell schlechten Umfragewerte. Der US-Präsident äußerte Unverständnis für einen möglichen Stimmungswandel bei seinen Wählerinnen und Wählern im Hinblick auf die Zwischenwahlen 2026.
„Wir haben jeden umkämpften Bundesstaat gewonnen. Wir haben die Volksabstimmung mit Millionen von Stimmen Vorsprung gewonnen. Wir haben alles gewonnen“, behauptete Trump. Er fügte hinzu: „Aber es heißt, wenn man die Präsidentschaft gewinnt, verliert man die Zwischenwahlen.“ Schließlich griff der US-Präsident auch die amerikanische Wählerschaft an. „Ich wünschte, Sie könnten mir erklären, was zum Teufel mit den Köpfen der Öffentlichkeit los ist“, so Trump.
Alle zwei Jahre werden bei den sogenannten Midterm-Wahlen das komplette Repräsentantenhaus sowie die Hälfte des Senats neu besetzt. Diese Wahlen finden immer in der Mitte der Amtszeit eines Präsidenten statt und werden als wichtiger Indikator für die politische Stimmung im Land sowie die Zufriedenheit mit der aktuellen Regierungspolitik angesehen.
Die politischen Gegner von Trump, die Demokraten, schauen momentan zuversichtlich auf die kommenden Zwischenwahlen. Sie betrachten die „Midterms“ als eine Abstimmung über die Politik des Republikaners. Aktuelle Umfragen sehen die Demokraten vorne, weshalb ihr Wahlsieg als wahrscheinlich gilt.
Nicht nur Trumps Äußerungen über die amerikanischen Wählerinnen und Wähler sorgten für Aufsehen. Insbesondere seine seltsame Nachahmung einer trans Gewichtheberin, die als kurzes Video von der US-Regierung in sozialen Netzwerken geteilt wurde, zog schnell die Aufmerksamkeit auf sich.
Trump liefert bizarre Szenen: „Meine Frau hasst es, wenn ich das tue“
„Meine Frau hasst es, wenn ich das tue“, kommentierte Trump seinen merkwürdigen Auftritt. Melania Trump empfinde es immer als „unpräsidential“, wenn er tanze oder Personen nachahme, erläuterte der US-Präsident. Ungeachtet dessen tat er genau das und ahmte stöhnend und mit ausladenden Gesten eine Frau nach, die Gewichte hebt.
„Sie lässt das Ding fallen, geht weinend von der Bühne. Ihre Mutter weint, ihr Vater weint“, sagte Trump im Anschluss an seine Darbietung. Im Gegensatz dazu imitierte er dann einen männlichen Athleten, der laut Trumps Darstellung die Gewichte ohne Anstrengung heben konnte.
Während seiner Rede sprach der US-Präsident auch über angebliche trans Boxerinnen und Boxer und bezog sich dabei auf die Kontroverse um die algerische Boxerin Imane Khelif bei den Olympischen Spielen in Paris. „Dann gibt es da noch einen jungen Mann, der eine Geschlechtsangleichung vorgenommen hat. Er ist ein sehr guter Boxer, aber er wollte eine Frau sein“, so die Behauptung von Trump. Tatsächlich wurde Khelif als Frau geboren und hat ihre Wettkämpfe ausschließlich als Frau bestritten.
Wirbel um Auftritt von Donald Trump: „Dieser Mann ist schwer krank“
Der seltsame Auftritt brachte dem US-Präsidenten nur begrenzten Zuspruch ein. Riley Gaines, eine frühere College-Schwimmerin, die sich gegen die Teilnahme von Transgender-Athletinnen im Frauensport engagiert, verbreitete den Clip von Trumps Parodie. Sie lobte seine Nachahmung eines transsexuellen Gewichthebers als „perfekt“ und fügte hinzu, dass sie ihre Wahl für Trump nicht bereue.
Die Reaktionen bei den Demokraten fielen hingegen anders aus. „Dieser Mann ist schwer krank. Ich hoffe, er bekommt die Hilfe, die er braucht“, kommentierte beispielsweise der Kongressabgeordnete Jim McGovern auf der Plattform X die seltsamen Szenen. Das Video war zuvor von der US-Regierung in dem sozialen Netzwerk geteilt worden und wurde dort auch von anderen Nutzerinnen und Nutzern häufig als „bizarr“ und „merkwürdig“ beschrieben (red).
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