Abo

„Es gibt keine andere Variante“Ex-Kremlchef Medwedew droht offen mit „Eliminierung“

Dmitri Medwedew, Vorsitzender der Partei Einiges Russland und stellvertretender Leiter des Sicherheitsrates, spricht Ende Februar bei einer Sitzung des Sicherheitsrates im Kreml.

Copyright: dpa

Dmitri Medwedew, Vorsitzender der Partei Einiges Russland und stellvertretender Leiter des Sicherheitsrates, spricht Ende Februar bei einer Sitzung des Sicherheitsrates im Kreml.

Ex-Kremlchef Medwedew reagiert auf den mutmaßlichen Drohnenangriff in Moskau mit drastischen Worten. Er droht offen mit der „Eliminierung“ Selenskyjs.

Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew fordert als Reaktion auf den mutmaßlichen ukrainischen Drohnenangriff auf den Kreml und Staatschef Wladimir Putin im Gegenzug die „physische Eliminierung“ des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

„Nach dem heutigen Terrorakt gibt es keine andere Variante als die physische Eliminierung Selenskyjs und seiner Clique“, schrieb Medwedew am Mittwoch (3. Mai) auf Telegram.

Selenskyj „zur Unterzeichnung der Kapitulation der nicht gebraucht“

In seinen Augen werde Selenskyj „zur Unterzeichnung der Kapitulation der Ukraine nicht gebraucht“, schrieb Medwedew.

„Wie bekannt ist, hat auch Hitler keine (Kapitulation) unterschrieben.“ Es werde sich sicherlich in der Ukraine ein Stellvertreter wie Hitlers kurzzeitiger Nachfolger, Admiral Karl Dönitz, finden.

Nach russischer Darstellung soll in der Nacht zum Mittwoch eine angebliche Drohnenattacke auf den Kreml abgewehrt worden sein. Moskau bezeichnete dies als „Attentatsversuch“ auf Putin. Die Staatsführung in Kiew weist jede Verantwortung zurück. (dpa)

Carsten Schneider (l, SPD), Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, und seine Begleitung stehen bei der Ankunft zur Preisverleihung der Berlinale auf dem Roten Teppich vor dem Berlinale Palast.

Eklat bei Berlinale

Sieger-Rede „nicht akzeptabel“ – Bundesumweltminister verlässt Saal