Real Schock für die Kunden – jetzt machen auch noch diese Filialen dicht

Die Supermarktkette Real verliert immer mehr Filialen: Jetzt werden noch neun große Standorte dicht gemacht. Der Blick in einen Real-Markt wurde am 11. Februar 2020 aufgenommen.

Die Supermarktkette Real verliert immer mehr Filialen: Jetzt werden noch neun große Standorte dicht gemacht. Der Blick in einen Real-Markt wurde am 11. Februar 2020 aufgenommen.

Die schlechten Nachrichten für die Kunden der Supermarktkette „Real“ wollen einfach nicht abreißen. Weitere Schließungen stehen nun bevor.

Wer Stammkunde bei „Real“ ist, könnte in Zukunft so einige Probleme bekommen. So hat der Supermarktriese bereits 34 Standorte in Deutschland schließen müssen. Bis Mitte des Jahres 2022 werden nun noch neun weitere Schließungen dazukommen.

So teilte das Unternehmen gegenüber dem Nachrichtenportal „t-online“ mit, dass die Standorte in diesen Städten dicht gemacht werden: 

  • Schwedt an der Oder (zum 31. Januar)
  • Mutterstadt (zum 31. Januar) 
  • Blankenburg (zum 30. April)
  • Brühl (zum 31. Mai)
  • Witten (zum 31. Mai)
  • Menden (zum 31. Mai)
  • Neuss (zum 31. Mai)
  • Dortmund-Aplerbeck (zum 30. Juni)
  • Norden (zum 30. Juni)

Real schließt Märkte: Was passiert mit den Standorten?

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Komplett verschwinden werden dabei nur die Häuser in Blankenburg und Neuss. Die anderen Märkte werden lediglich renoviert und dann von anderen Händlern übernommen. Für die Standorte in Mutterstadt und Schwerdt soll sich beispielsweise die Edeka-Gruppe interessieren, wie „t-online“ die „Lebensmittelzeitung“ zitiert.

  • Die real GmbH wurde 1992 gegründet
  • Sie hat ihren Sitz in Düsseldorf
  • 2020 arbeiteten rund 34.000 Menschen für die real GmbH
  • Bis Juni 2020 war Real eine Tochter der Metro Gruppe
  • Danach wurde sie vom russischen Finanzinvestor SCP übernommen
  • Im März 2020 wurden die Pläne für erste Schließungen bekannt
  • Seitdem werden immer mehr Märkte bekannt, die geschlossen oder von Mitbewerbern übernommen werden

Der Standorte in Dortmund-Aplerbeck dagegen soll an die Supermarktkette „Globus“ gehen, die unter anderem schon in Essen, Krefeld und Köln NRW-Filialen aufweisen kann.

Glück dagegen haben „Real“-Kunden aus Espelkamp, Monschau und Wetzlar. Sie wurden von der Streichungsliste gestrichen. Es könnte also durchaus sein, dass sich neue Interessenten gemeldet haben oder Verhandlungen fortgeführt wurden. Das Schicksal von rund 100 weiteren Filialen sei jedoch noch immer unklar.

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