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Razzia bei Telekom-TochterKorruptionsverdacht: Mitarbeiter soll Hunderttausende kassiert haben

Das Symbolfoto zeigt eine Baustelle für den Glasfasernetz-Ausbau der Telekom in Essen.

Copyright: IMAGO/Jochen Tack

Das Symbolfoto zeigt eine Baustelle für den Glasfasernetz-Ausbau der Telekom in Essen.

Schmiergeld-Skandal in Bonn: Heftige Vorwürfe gegen die Telekom Technik GmbH.

Großeinsatz am frühen Morgen! Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln haben Fahnder des LKA NRW die Büros der Bonner Firma Telekom Technik GmbH durchsucht.

Im Fadenkreuz der Ermittlungen befinden sich aktuell zehn Verdächtige. Die Anschuldigungen wiegen schwer: Es geht um Bestechlichkeit im Geschäftsleben, Veruntreuung und Geldwäsche.

Geheimer Tipp löste die Razzia aus

Die Hauptfigur in dem ganzen Schlamassel soll ein 37 Jahre alter, leitender Angestellter des Konzerns sein. Seine Zuständigkeit umfasste die Auftragsvergabe für den strategisch wichtigen Glasfaserausbau. Profitable Projekte soll er dabei einem Bauunternehmer mit Sitz in Duisburg zugeschanzt haben.

Als Belohnung soll der Mitarbeiter des Telekommunikationsriesen eine Provision von drei Prozent der jeweiligen Auftragssumme erhalten haben. Nach vorläufigen Schätzungen beläuft sich die Summe auf einen mittleren sechsstelligen Betrag. Das berichtet „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Ins Rollen gebracht wurde die Affäre durch eine vertrauliche Information über Schmiergeldflüsse, die bei der Firma Telekom Technik GmbH direkt einging. Die Firma reagierte prompt und involvierte sofort die Strafverfolger.

Ab Herbst 2025 ermittelten die Spezialisten für Korruptionsdelikte des LKA erst einmal im Verborgenen. Als die Verdachtsmomente sich dann konkretisierten, besorgte die Kölner Staatsanwaltschaft die richterlichen Anordnungen für die großangelegte Aktion.

Zusätzlich zu den Geschäftsräumen in Bonn durchsuchten die Einsatzkräfte, zu denen auch Spezialkommandos und die Steuerfahndung gehörten, 40 private und gewerbliche Objekte in ganz Nordrhein-Westfalen. Selbst Banktresore wurden nicht verschont und geöffnet. Bei dieser Aktion beschlagnahmten die Fahnder eine Vielzahl von Datenspeichern und Handys, deren Auswertung nun ansteht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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