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Omikron-Welle in EuropaWHO schildert bedrückendes Szenario für die kommenden Wochen

Omikron könnte sich rasend schnell in Europa ausbreiten (hier ein Symbolfoto von einem Testzentrum in Deutschland).

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Omikron könnte sich rasend schnell in Europa ausbreiten (hier ein Symbolfoto von einem Testzentrum in Deutschland).

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Wie schnell breitet sich Omikron aus? Der Direktor der WHO Europa stellte am Dienstag ein bedrückendes Omikron-Szenario für die kommenden Wochen vor.

Die Omikron-Welle stellt die Expertinnen und Experten weiter vor eine Herausforderung. Worauf müssen wir uns einstellen? Und vor allem: Welche Maßnahmen sind notwendig? An wissenschaftlichen Antworten wird fieberhaft gearbeitet. Die Aussichten sind allerdings bedrückend.

Angesichts der rasanten Omikron-Ausbreitung könnten sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits in zwei Monaten mehr als die Hälfte der Menschen im Großraum Europa mit der Coronavirus-Variante angesteckt haben.

Der Direktor der WHO Europa, Hans Kluge, begründete dies am Dienstag (11. Januar) bei einer Online-Pressekonferenz damit, dass Omikron wegen seiner Mutationen menschliche Zellen schneller befalle und dies auch Geimpfte und Genesene betreffe.

Corona: Rasante Ausbreitung durch Omikron-Variante befürchtet

„Bei diesem Rhythmus sagt das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) voraus, dass sich mehr als 50 Prozent der Bevölkerung der Region in den kommenden sechs bis acht Wochen mit Omikron angesteckt haben werden“, sagte Kluge unter Verweis auf das Forschungsinstitut der University of Washington.

Die WHO Europa ist zuständig für 53 Länder und Gebiete nicht nur in Europa, sondern auch in Zentralasien. Die Omikron-Variante breitet sich derzeit in Europa rasant aus. In mehreren Ländern ist sie bereits die dominierende Corona-Variante bei den Neuinfektionen.

Die Bundesregierung bereitet sich aktuell auf das Schlimmste vor. Demnach wurde bereits ein „Worst Case“-, aber auch ein „Bestcase“-Szenario durchgespielt. Für den schlimmsten Fall wird mit einer Inzidenz von 2000 bis 4000 gerechnet. In diesem Szenario gibt es regionale Hotspots, die sich durch die „hohe Belastung“ im ganzen Land nicht verteilen und entlasten lassen könnten.

In China befinden sich inzwischen mehrere Millionenstädte im Lockdown. Die strikten Maßnahmen sind allerdings Teil einer rigorosen Null-Covid-Strategie, mit der es Peking bislang gelingt, immer wieder einzelne Corona-Ausbrüche unter Kontrolle zu bringen. (jv/dpa)

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