Nordkoreas Herrscher und China rücken enger zusammen.
Kim und China rücken zusammenMachthaber kündigt nach Treffen engere Zusammenarbeit an

Copyright: Wang Chao/XinHua/dpa
Chinas Außenminister Wang Yi (l) ist erstmals seit sechs Jahren nach Nordkorea reist - und traf dort auf Machthaber Kim Jong Un.
Ein bedeutendes Zusammentreffen in Pjöngjang: Nordkoreas Oberhaupt Kim Jong Un hat sich mit Chinas Außenminister Wang Yi beraten. Das Ergebnis: Die Zusammenarbeit beider Nationen soll massiv ausgebaut werden.
Laut Informationen der dpa haben Pjöngjang und Peking vor, eine „angemessene Rolle für Frieden und Stabilität in der Welt“ zu übernehmen, so Kim. Wang fügte hinzu, dass es angesichts der globalen Situation für China und Nordkorea entscheidend sei, ihre Unabhängigkeit, ihre Sicherheit und ihre Ziele für die Zukunft konsequent zu schützen.
Wangs Besuch in Pjöngjang: Ein klares Signal
Wangs Reise nach Nordkorea, die erste seit sechs Jahren, ist von großer strategischer Wichtigkeit. Sie ereignet sich knapp einen Monat, bevor die China-Reise von US-Präsident Donald Trump ansteht. Peking wird als der entscheidende Partner für das international abgeschottete Nordkorea angesehen.
Diese neue Nähe zeigt sich auch ganz praktisch: Vor Kurzem wurden die Bahn- und Luftverkehrsrouten zwischen den beiden Staaten reaktiviert. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie waren diese Verbindungen vollständig gekappt worden; ihre Wiederaufnahme deutet auf eine Normalisierung der Beziehungen hin.
Alte Bande und ein Versprechen für den Ernstfall
Die Verbindung zwischen China und Nordkorea hat tiefe historische Wurzeln. Im Verlauf des Korea-Kriegs (1950–1953) standen Einheiten der chinesischen Volksbefreiungsarmee dem kommunistischen Nordkorea kämpfend zur Seite.
Dieses alte Bündnis wirkt sich bis in die Gegenwart aus. Weltweit ist Nordkorea der einzige Staat, dem Peking durch einen formellen Vertrag Waffenhilfe für den Fall einer Verteidigung garantiert. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
