Die Unzufriedenheit mit Merz und der schwarz-roten Koalition wächst: Eine neue Umfrage zeigt Rekordwerte.
Nächste KlatscheNeues Desaster für Merz und die Regierung

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Katherina Reiche, Friedrich Merz und Lars Klingbeil (von links) an Rednerpulten. (Archivbild)
Satte 82 Prozent der Bürger hadern mit dem Kurs, den Friedrich Merz fährt. Eine frische Erhebung des INSA-Instituts dokumentiert diesen Negativ-Rekord. Auch das schwarz-rote Bündnis in der Hauptstadt kassiert eine glatte Sechs. Obendrein kracht die Union beim wöchentlichen Stimmungstest unter die 20-Prozent-Hürde.
So mies war die Laune gegenüber dem Regierungschef und seiner Mannschaft noch zu keinem Zeitpunkt. Während der Groll auf das Berliner Kabinett immer weiter anschwillt, markiert der Zuspruch ein absolutes Allzeittief. Das berichtet „Bild“.
Bloß noch 13 Prozent stehen hinter dem Kanzler
Ein Blick zurück offenbart die ganze Dramatik dieser Talfahrt. Noch im Januar gaben 67 Prozent der Menschen an, verärgert zu sein. Anfang Oktober kletterte dieser Wert beim vorigen Check bereits auf 80 Prozent, nun kamen nochmals zwei Prozentpunkte obendrauf. Parallel dazu schmilzt die Anhängerschaft von Merz dahin: Zum Jahresstart lobten laut den Meinungsforschern immerhin 24 Prozent das Wirken des Kanzlers. Aktuell bleiben davon kümmerliche 13 Prozent übrig.
Genauso düster fällt die Bilanz für die gesamte Regierungs-Truppe aus. Hier gibt es ähnliche bittere Zahlen: Über das Agieren der Berliner Koalition ärgern sich ebenfalls 82 Prozent – ein Zuwachs von drei Prozentpunkten verglichen mit Anfang Oktober. Ein positives Urteil fällen magere 13 Prozent, was einem erneuten Minus von einem Prozentpunkt seit der jüngsten Befragung entspricht.
Nicht allein das Berliner Polit-Theater sorgt bei den Bürgern für schlechte Laune. Viele Menschen blicken zudem voller Angst auf das eigene Konto und ihren sozialen Status.
Der eigene Alltag wird für die Mehrheit härter
Ganze 60 Prozent klagen darüber, dass ihr Leben seit dem Start von Schwarz-Rot spürbar schwerer geworden ist. Keinerlei Unterschiede stellen 29 Prozent fest. Dass es seit dem Machtwechsel bergauf ging, erleben dagegen winzige sechs Prozent.
Auch beim aktuellen Wahltrend setzt sich die Rutschpartie der Christdemokraten fort. Laut den INSA-Zahlen kämen CDU und CSU zusammen bloß noch auf 19 Prozent, wodurch sie zur letzten Woche einen weiteren Punkt einbüßen. Einsam an der Spitze behauptet sich die AfD, welche stabil bei 29 Prozent verharrt.
Zwischen der Union und der Rechtsaußen-Partei klafft somit eine Lücke von zehn Prozentpunkten. Dahinter reihen sich die Grünen bei 15 Prozent sowie die Sozialdemokraten bei 14 Prozent ein. Während die Linkspartei zehn Prozent verbucht, landet die FDP bei fünf Prozent. (red)
