3

+++ AKTUELLE LAGE +++ Im Privatjet eingeflogen Alles fix und maximal lässig! WM-Held ist jetzt FC-Star

+++ AKTUELLE LAGE +++ Im Privatjet eingeflogen Alles fix und maximal lässig! WM-Held ist jetzt FC-Star

Milliarden-Projekt geplatztRüstungs-Boss erklärt deutsch-französischen Kampfjet für tot

Rheinmetall-Panzer

Copyright: Julian Stratenschulte/dpa

Rheinmetall-Panzer bei einer firmeneigenen Show im Werk in Unterlüß, vorne der Panther-Kampfpanzer. Der dürfte auch auf der Eurosatory zu sehen sein. (Archivbild)

Nach dem FCAS-Aus: Rüstungs-Boss warnt vor nächstem Debakel.

Der Super-Kampfjet ist Geschichte, ein Milliarden-Traum geplatzt! Nach dem Aus für das FCAS-Projekt schrillen bei der deutschen Rüstungsindustrie die Alarmglocken. Denn das nächste deutsch-französische Pannen-Projekt steht schon in den Startlöchern.

Nach dem Debakel um das Kampfjet-Projekt FCAS verlangt der deutsche Rüstungs-Verband, dass für künftige Vorhaben Konsequenzen gezogen werden. Zwar sei FCAS vom Tisch, doch weitere europäische Gemeinschaftsprojekte seien nach wie vor denkbar, erklärte Hans Christoph Atzpodien. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) äußerte sich im Vorfeld der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris.

Die Abkürzung FCAS bedeutet „Future Combat Air System“, also ein zukünftiges Luftkampfsystem. Im Jahr 2017 hatten Deutschland und Frankreich dieses milliardenschwere Projekt gestartet, es aber kaum vorangetrieben. Vor kurzem folgte dann die offizielle Erklärung, dass das Vorhaben gescheitert ist.

Rüstungs-Chef fordert: „Ehrlicher Schulterschluss“ nötig

„Den Gedanken von mehr europäischer Zusammenarbeit wollen und dürfen wir nicht aufgeben“, betont Atzpodien, der ehemals die Marinetochter von Thyssenkrupp leitete. „Wir müssen uns nur noch mehr damit befassen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit solche Projekte erfolgreich werden.“ Laut ihm ist es entscheidend, die verschiedenen Interessen der beteiligten Staaten und Unternehmen „im ehrlichen Schulterschluss“ in Einklang zu bringen.

In Europa gleicht die Rüstungslandschaft einem Flickenteppich. Experten kritisieren seit Langem die zahlreichen nationalen Einzelaktionen. Dies hat zu einer unübersichtlichen Vielfalt an Waffensystemen geführt, was eine zügige und wirksame Fertigung für eine bestmögliche europäische Verteidigung behindert.

Nächstes Debakel? Auch das Panzer-Projekt wackelt bedenklich

Dabei hatten Deutschland und Frankreich ursprünglich im Jahr 2017 zwei Mammut-Projekte angestoßen, bei denen sie kooperieren wollten – das Kampfjet-Vorhaben FCAS und das Panzerprojekt „Main Ground Combat System“ (Hauptsystem für den Bodenkampf, kurz MGCS).

Bei FCAS fanden die involvierten Konzerne keine gemeinsame Basis. Auch das Panzer-Vorhaben MGCS droht zu einem Fehlschlag zu werden, wie der Chef von Rheinmetall, Armin Papperger, vor kurzem in der „Welt am Sonntag“ klarmachte. Der deutsche Top-Manager hegt die Sorge vor einem Rückzug der Franzosen.

Das MGCS soll bis 2040 die Kampfpanzer-Modelle Leopard 2 und Leclerc durch ein plattformübergreifendes Bodenkampfsystem ablösen. Involviert sind neben Rheinmetall der französische Thales-Konzern und KNDS. Diese Firma entstand aus dem Zusammenschluss des deutschen Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Betriebs Nexter.

Trotz Krise: 100 deutsche Firmen auf Messe in Paris

Der deutsche Rüstungsindustrieverband BDSV hebt derweil die starke deutsche Vertretung auf der französischen Fachmesse Eurosatory hervor. „Wir sind mit rund 100 Unternehmen auf der Messe präsent – das zeigt, dass wir uns international präsentieren und vernetzen wollen, wobei wir auch an Kooperationen mit anderen internationalen Partnern interessiert sind“, so die Aussage von Atzpodien.

Die Eurosatory zählt zu den größten Rüstungsschauen weltweit. Von Montag bis Freitag stellen dort ungefähr 2.600 Aussteller aus 68 Ländern ihre Panzer, Artilleriegeschütze, Munition, Drohnen und sonstiges Kriegsgerät aus. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Präsident Donald Trump spricht an Bord der Air Force One mit Reportern.
„Habe Anweisungen hinterlassen“
Trump hat für Todesfall vorgesorgt