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Mafia rekrutiert KinderEU-Bericht: Jugendlich werden zu Dealern und Auftragskillern

Kokain

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Mehr als vier Millionen Menschen konsumierten in Europa im vergangenen Jahr Kokain. (Archivbild)

Schock-Report: Drogen-Mafia macht Teenager zu Killern

Schock-Bericht aus Brüssel: Europas Drogen-Mafia macht Teenager zu Killern. Was für eine Horror-Vorstellung für jede Mutter, jeden Vater. Organisierte Verbrecher nehmen gezielt junge Leute ins Visier. Ein aktueller Report der EU deckt auf, mit welch brutalen Mitteln die Drogen-Kartelle Teenager für ihre Machenschaften einspannen.

Immer häufiger werden Teenager von Europas Drogenkartellen nicht nur für den Verkauf von Betäubungsmitteln, sondern auch für gewalttätige Übergriffe instrumentalisiert. Besonders junge Leute aus sozial benachteiligten Gegenden rekrutiert die organisierte Kriminalität für Drohungen, Angriffe und sogar für Mordaufträge. Diese alarmierenden Fakten stehen im Jahresreport 2026 der EU-Drogenagentur (EUDA).

Die Drahtzieher im Hintergrund organisieren die komplette Logistik: von der Strategie über die Bewaffnung bis hin zu Finanzen und Beförderung. Die Rekrutierung findet zum Teil auf Social-Media-Plattformen statt, unter dem Deckmantel sogenannter „Gewalt-als-Dienstleistung“-Angebote. Laut der in Lissabon ansässigen Agentur ist dieser Trend ein Symptom für einen Drogenmarkt, der zunehmend unübersichtlicher und riskanter wird.

Neue Drogen-Welle flutet den Kontinent

Fortlaufend erscheinen auf diesem Sektor neue, häufig extrem potente Mittel. Im letzten Jahr allein hat man in Europa 50 bislang unbekannte psychoaktive Stoffe erfasst. Die Behörde hat mittlerweile insgesamt 1.050 derartige Substanzen im Blick, während klassische Rauschgifte wie Cannabis, Kokain und Heroin nach wie vor stark zirkulieren.

EUDA-Direktorin Lorraine Nolan schlägt Alarm: „Die Drogenmärkte entwickeln sich rasant weiter, und die Vielfalt der Substanzen auf den Straßen Europas wird immer unvorhersehbarer“. Die Gefahr, dass Konsumenten unwissentlich extrem starke Drogen zu sich nehmen, wachse dadurch erheblich.

Tödliche Überdosen: Deutschland trauriger Spitzenreiter

Vor allem neuartige synthetische Opioide machen den Fachleuten Kopfzerbrechen. Die Wirksamkeit dieser Mittel ist so hoch, dass bereits winzige Dosen tödlich sein können. In Europa sind Opioide, oft im Mix mit weiteren Substanzen, der Hauptgrund für Todesfälle im Zusammenhang mit Drogen.

Laut Schätzungen der EUDA gab es 2024 mindestens 7.600 Tote durch eine Überdosis, was eine Zunahme im Vergleich zu den fast 7.500 aus dem Jahr 2023 bedeutet. Und jetzt die schockierende Zahl für uns: Ein Viertel sämtlicher erfasster Todesopfer, exakt 1.912, wurde allein in Deutschland gezählt.

Ein konsequentes Vorgehen verlangt EU-Innenkommissar Magnus Brunner: „Wir müssen alles daransetzen, um zu verhindern, dass gefährliche neue Produkte den Markt überschwemmen.“ Er fügte hinzu, man müsse „mit aller Härte des Gesetzes gegen illegale Händler vorgehen“.

Alarmierender Trend: Rauschgift in Vapes

Mit circa 25 Millionen Nutzern jährlich ist Cannabis weiterhin das am häufigsten konsumierte Rauschmittel auf dem Kontinent. Parallel dazu nimmt der äußerst bedenkliche Gebrauch von Crack zu. Auch der Handel mit Kokain floriert unverändert: Der Report besagt, dass im Vorjahr ungefähr 4,3 Millionen Personen im Alter von 15 bis 64 in Europa zu dieser Droge griffen.

Eine neue Bedrohung wird als besorgniserregend eingestuft: Behörden in diversen EU-Staaten stellten Vapes sicher, in denen sich neben Nikotin auch Wirkstoffe von Cannabis befanden. Die EUDA äußert die Befürchtung, dass derartige Erzeugnisse zukünftig als Transportmittel für weitaus riskantere Drogen missbraucht werden könnten.

Unterdessen liefern sich die Schmuggler ein ständiges Versteckspiel mit den Ermittlern. Wegen intensivierter Überprüfungen in wichtigen Umschlagplätzen wie Rotterdam und Antwerpen verlagern sie ihre Aktivitäten auf kleinere Häfen. Um ihre Fracht von Orten wie Südamerika oder Afrika auf den europäischen Kontinent zu schaffen, setzen sie auf Drohnen, Speedboote und sogar auf U-Boot-ähnliche Fahrzeuge. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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