Kaum im Amt, schon der erste Skandal! Trumps neue Sprecherin Katie Zacharia stolpert über ihren Lebenslauf und eine bizarre Antwort.
Lebenslauf-Lüge?Trumps Sprecherin gerät wegen China-Aussage in Bedrängnis

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Katie Zacharia ist die neue Pressesprecherin im Weißen Haus.
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Das ging schnell! Kaum hat Katie Zacharia den Job als neue Pressesprecherin im Weißen Haus, schon steht sie mächtig unter Druck. Medien nehmen ihren Lebenslauf auseinander – vor allem, weil sie sich immer wieder als Anwältin bezeichnet.
Ihr erster Auftritt vor der Presse am Dienstag war ein kurzes Gastspiel. Nach nur 14 Minuten und drei mickrigen Fragen war für die vierfache Mutter schon wieder Schluss.
Hat Trumps neue Sprecherin bei ihrem Lebenslauf geschummelt?
Doch dann kam der Hammer: Als sie, direkt neben Donald Trump, gefragt wurde, wo sie ihr Anwaltsexamen gemacht hat, kam eine völlig absurde Antwort. Zacharia sagte nur: „Als ich nach China gezogen bin.“ Selbst Trump schaute sie völlig entgeistert an.
Fakt ist: Zacharia hat 2011 ihr Jurastudium an der Pepperdine University abgeschlossen. Auf ihrem LinkedIn-Profil steht, dass sie von 2011 bis 2013 für die chinesische Kanzlei Zhong Lun in Peking gearbeitet hat.
Was stimmt nicht an der China-Story?
Doch ob sie dort wirklich als Anwältin arbeiten durfte, ist mehr als fraglich. Experten sind sich einig: Ausländer können in China normalerweise gar keine Anwaltsprüfung ablegen und bekommen auch keine Zulassung.
Und auch in den USA wird's eng: Recherchen von US-Medien und dem Journalisten Judd Legum zeigen: In keinem der 50 Bundesstaaten ist sie als Anwältin registriert. Die Anwaltskammer in Kalifornien kennt weder eine Zacharia noch eine Black (ihr Mädchenname).
Bericht enthüllt: Anwaltsprüfung nicht bestanden?
Das „Wall Street Journal“ will sogar noch mehr wissen: Eine anonyme Quelle behauptet, Zacharia sei durch die kalifornische Anwaltsprüfung gefallen. Offiziell bestätigt ist das aber noch nicht.
Zacharia selbst wiegelt ab und sagt, sie habe internationales Recht praktiziert, „mit allen angemessenen Qualifikationen“. Das Weiße Haus stellt sich hinter sie. Doch eine Ethik-Organisation hat bereits eine Untersuchung bei der kalifornischen Anwaltskammer gefordert. (red)
