Sprit so teuer wie nie Preis in Deutschland extrem gestiegen: Das ist der Grund

Spritpreise in Deutschland waren im Februar 2022 so hoch wie noch nie! Benzin wurde innerhalb eines Monats sogar um 11,1 Cent pro Liter teurer. Der Grund dafür ist kein einfacher Wucher, sondern der Angriffskrieg, den Wladimir Putin gegen die Ukraine führt.

Der Krieg in der Ukraine wirkt sich in einigen Bereichen auch auf deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher aus.

So gibt es nun schlechte Nachrichten für regelmäßige Autofahrerinnen und Autofahrer: Die Kraftstoffpreise sind im Februar wieder deutlich gestiegen. Beide Sorten kletterten am Februar-Monatsende auf neue Allzeithochs.

Benzin teuer wie nie: Rekordmarke erreicht

Auch im Monatsmittel wurden neue Rekordmarken erreicht. Dies zeigen die Daten des ADAC in seiner monatlichen Auswertung der Kraftstoffpreise. Danach kostete ein Liter Super E10 im Monatsdurchschnitt 1,742 Euro und damit 7,2 Cent mehr als im Vormonat. Diesel lag im Schnitt bei 1,662 Euro – ein Plus von 6,6 Cent gegenüber Januar 2022.

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Der letzte Tag im Februar war nicht nur der teuerste Tag des Monats, sondern auch der teuerste Tag aller Zeiten. Für einen Liter Super E10 mussten die Autofahrer 1,816 Euro bezahlen. Am günstigsten war E10 am 4. Februar mit 1,705 Euro. Damit wurde Benzin innerhalb nur eines Monats um 11,1 Cent pro Liter teurer.

Spritpreise steigen: Preisanstieg bei Rohöl

Auch Diesel war am 28. Februar 2022 so teuer wie nie. Laut ADAC Auswertung kostete ein Liter im Tagesdurchschnitt 1,737 Euro und damit 10,7 Cent mehr als am 4. Februar, als Diesel mit 1,630 Euro am preiswertesten war.

Wichtigste Ursache für die dramatische Verteuerung an den Zapfsäulen ist laut ADAC der Preisanstieg beim Rohöl, der weitgehend auf den jetzt entbrannten Krieg in der Ukraine zurückzuführen ist. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent pendelt seit einigen Tagen um die 100 US-Dollar. Noch vor drei Monaten lag der Ölpreis bei etwa 70 Dollar.

Angesichts der stark gestiegenen Spritpreise und Arbeitswegkosten fordert der ADAC, die in der vergangenen Woche beschlossene Anhebung der steuerlichen Entfernungspauschale auf 38 Cent bereits ab dem ersten Kilometer gelten zu lassen. Die derzeitige Regelung sieht vor, dass die erhöhte Pauschale ab dem 21. Kilometer der einfachen Entfernung zum Arbeitsplatz zum Tragen kommt.

ADAC-Tipp für Autofahrer: Tanken ist abends billiger

Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, derzeit besonders die Preisschwankungen an den Zapfsäulen zu nutzen und vermehrt abends zu tanken. In den Abendstunden ist Tanken um einige Cent billiger als morgens.

Und noch ein Tipp: Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“.

Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App auch eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken. (dpa, jba)

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