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Russland-KriseWird sich eine Eskalation auf Verbraucher und Wirtschaft auswirken?

Wladimir Putin, Präsident von Russland, spricht während einer Sitzung des Sicherheitsrates im Kreml.

Der Ukraine-Konflikt spitzt sich zu. Das Foto wurde am 21. Februar 2022 in Moskau aufgenommen.

Der Ukraine-Konflikt droht zu eskalieren. Inwiefern wird oder kann sich das auf Deutschland auswirken? Wie abhängig sind wir von Russland? Wird es der Wirtschaft schaden?

Die Lage spitzt sich zu, die Sorge wird größer. Wird der sich aufbauende Konflikt eskalieren? Droht uns bald ein Krieg in Europa? Und wie wirkt sich die momentane Situation auf die Wirtschaft und auf uns Verbraucher aus?

Da Deutschland fast knapp die Hälfte des Gasbedarfs aus Russland bezieht, werden Stimmen über mögliche Probleme in Bezug auf das Gas laut. Es wird auch angenommen, dass die Preise dafür um einiges steigen werden. Was ist dran an den Gerüchten?

Es ist mit einem Anstieg der Energiepreise zu rechnen

Die Energiepreise sind jetzt schon sehr hoch, und die Wirtschaft ist durch die Corona-Pandemie bereits geschädigt. Leider kann selbst Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck keine sonderlich positive Zukunftsprognose abgeben: Seiner Meinung nach werden die Preise kurzfristig noch weiter ansteigen.

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Die Hoffnung bleibt aber bestehen, dass der Markt die Preise wieder reguliert. Diese Annahme ist auch nicht realitätsfern, da es im Winter meist eine geringere Gas-Nachfrage gibt und es so bei einem größeren Angebot zu sinkenden Preisen kommen könnte.

Kann Deutschland das Gas ausgehen?

Die wichtigere Frage ist jedoch: Werden wir überhaupt noch Gas haben, wenn Russland uns den Gashahn zudreht? Die erleichternde Antwort lautet: Ja, vorerst. Laut „fraenkischertag.de“ sollen Deutschlands Erdgasspeicher das Fehlen der Gaslieferung ausgleichen können. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer zufolge können die Westeuropäer „wohl noch bis zum Herbst durchhalten, weil noch 30 Milliarden Kubikmeter auf Lager sind, mehr Flüssiggas importiert würde und der Verbrauch im Sommerhalbjahr ohnehin vergleichsweise niedrig ist“.

Außerdem plant Deutschland, unabhängiger und so auch versorgungssicherer zu werden. Gelingen soll dies vor allem durch einen Ausbau des Ökostroms, also von Strom aus Wind- und Sonnenenergie.

Russland ist kein sehr wichtiger Handelspartner

Zu den guten Nachrichten zählt außerdem, dass bei einer Eskalation der Handel nicht sonderlich beeinträchtigt werden würde, da Russland kein essenzieller Handelspartner von Deutschland ist. Betroffen sind vorerst nur das russische Gas und Erdöl. Und wie bereits oben erwähnt: Vorerst sind genug Gasvorräte in Deutschland vorhanden, um bei einem Stopp der Gaszufuhr nicht mit leeren Händen dazustehen. Bedenklich ist sonst primär die Preiszunahme. (sai)