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„Keine Show-Veranstaltung“Bayerns Vize-Ministerpräsident hat sich impfen lassen – was hat ihn umgestimmt?

Auf dem Foto (aufgenommen am 29. September 2021) sieht man Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern, der nach einer Plenarsitzung im bayerischen Landtag ein Interview gibt.

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Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger hat sich jetzt auch gegen Corona impfen lassen. 

Noch immer sind viele Menschen in Deutschland nicht gegen Corona geimpft. Auch Bayerns Vize-Ministerpräsident gehörte dazu, doch jetzt ließ auch er sich impfen. Was hat ihn umgestimmt?

München. Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Vorsitzender der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, hat sich nach langem Widerstand gegen Corona impfen lassen.

Das sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag: „Ich bin mittlerweile gegen Corona geimpft und kann noch im November 2G-Termine wahrnehmen.“

Aiwanger begründete seine Entscheidung mit der schwierigen Lage in den Kliniken, die mit schnell steigenden Zahlen von Corona-Intensivpatienten konfrontiert sind. „Das hilft auch, Krankenhäuser zu entlasten.“

Scharfe Kritik an Aiwanger

Während des Bundestagswahlkampfes hatte es wochenlange Auseinandersetzungen mit der CSU gegeben. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte Aiwangers anfängliche Impfskepsis scharf kritisiert und ihm vorgehalten, Regierungsmitglieder müssten Vorbilder sein. CSU-Politiker hatten Aiwanger außerdem vorgeworfen, im Lager von Querdenkern und Impfgegnern auf Stimmenfang gehen zu wollen.

Der Freie Wähler-Chef betonte, dass er kein Impfgegner sei: „Ich habe bereits im Sommer gesagt, dass ich mir die Impfung überlege und dass die Krankheitsverläufe besonders bei gefährdeten Personen mit Corona-Impfung milder sind.“ Einzelheiten zu seiner Impfung nannte Aiwanger nicht und sagte, er wolle keine Show-Veranstaltung daraus machen. (dpa)

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