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Unfassbare Tragödie Junge Hammerwerferin nach Trainingsunfall verstorben

ARD-Sondersendung mit Baerbock Provokante Fragen zum Lebenslauf und Kneipen-Vergleich

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Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, beantwortet zu Beginn der Sendung „Farbe bekennen“ Fragen der ARD-Journalisten.

Berlin – Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock scheint zu schwächeln und die Union bekommt Oberwasser. Am Donnerstagabend (10. Juni 2021, 20.15 Uhr) stellte sich Baerbock in der ARD-Sondersendung „Farbe bekennen“ den Fragen von Tina Hassel, Studioleiterin und Chefredakteurin im ARD-Hauptstadtstudio, und ARD-Chefredakteur Oliver Köhr.

  • Baerbock in ARD-Sondersendung „Farbe bekennen“
  • Neue ARD-Umfrage zeigt, Grünen-Kandidatin verliert
  • Von wegen, alles harmonisch

Nach der harmonischen Kanzlerinnenkandidaten-Kür und der bisher demonstrativen Geschlossenheit der Partei werden nun erste Risse sichtbar: Die beiden Parteichefs scheinen in sicherheitspolitischen Fragen uneins. Und: Der Basis ist das Wahlprogramm nicht links, nicht konkret genug.

Neue ARD-Umfrage: Union im Aufwind, Grüne verlieren

Als wären das nicht Baustellen genug, hat die Union einer neuen Umfrage zufolge die Spitzenposition von den Grünen zurückerobert.

  • Im neuen ARD-Deutschlandtrend, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, gewinnen
  • Die
  • Die

Auch in der Frage nach einer Direktwahl des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin kann Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet deutlich Boden gut machen.

  • 29 Prozent würden sich für den
  • SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz
  • Die

ARD-Sondersendung mit Annalena Baerbock: Provokante Fragen zu ihrem Lebenslauf

Gleich zu Beginn wollte ARD-Chefredakteur Oliver Köhr wissen: Der kreative Umgang mit ihrem Lebenslauf – warum machen Sie sich toller als Sie eigentlich sind?

Hintergrund: Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hatte in ihrem Lebenslauf im Internet unkorrekte Angaben zu Mitgliedschaften in Organisationen gemacht, die sie später korrigieren ließ.

Darauf Baerbock: „Das war sehr schlampig. Ich habe da offensichtlich einen Fehler gemacht. Das tut mir sehr leid. Weil es in diesen Momenten ja eigentlich um andere große Fragen in diesem Land geht.“

Tina Hassel, Studioleiterin und Chefredakteurin im ARD-Hauptstadtstudio, hakte nach: Wie kann sowas passieren – ist das der Druck – ist Kanzlerkandidatin dann vielleicht doch eine Nummer zu groß für Sie?

Baerbock betonte nochmal: „Deswegen ärger ich mich selber, weil es mir immer wichtig ist, alles sehr korrekt zu machen. Aber offensichtlich habe ich hier nicht genaugenug hingeschaut.“

ARD-Chefredakteur: Sie bewerben sich ja nicht für einen Job in der Kneipe...

Sie bewerben sich ja nicht für einen Job in der Kneipe, setzte Köhr nach. Auch auf diese Spitze hin betonte Baerbock, wie unglücklich sie mit der Situation sei. Unter anderem sei das auch ein Grund, warum das Wahlkampf-Team jetzt noch einmal aufgestockt wurde, „damit sowas nicht noch einmal passiert“, versicherte Baerbock.

Ob ihr Lebenslauf tatsächlich der Grund für die schlechten Umfrage-Werte sind? Der Wahlkampf hat gerade erst begonnen... (mt/dpa)