Aktionsplan zum Schutz von LGBTQI+ beschlossen EXPRESS.de fasst die wichtigsten Punkte zusammen

Sven Lehmann (Bündnis 90/Die Grünen, Queer-Beauftragter der Bundesregierung) stellte am 18. November 2022 in der Bundespressekonferenz den ersten Aktionsplan der Bundesregierung „Queer leben“ für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt vor.

Sven Lehmann (Bündnis 90/Die Grünen, Queer-Beauftragter der Bundesregierung) stellte am 18. November 2022 in der Bundespressekonferenz den ersten Aktionsplan der Bundesregierung „Queer leben“ für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt vor.

Es stand seit längerem auf der Agenda von Sven Lehmann, dem Queer-Beauftragten der Bundesregierung. Nun wurde der Aktionsplan zum Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt beschlossen. 

Mit einem umfassenden Maßnahmenkatalog will die Bundesregierung künftig die Rechte queerer Menschen stärken. Dazu hat das Bundeskabinett am Freitag (18. November 2022) einen bundesweiten Aktionsplan für die Akzeptanz und den Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ beschlossen.

Das Paket sieht nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Hebestreit Vorhaben in sechs Handlungsfeldern vor – unter anderem gehe es um eine bessere rechtliche Anerkennung von Menschen aus der LGBTQI+-Community. EXPRESS hat die wichtigsten Punkte in einem Video (siehe unten) zusammengefasst. 

Bundesregierung beschließt Aktionsplan zum Schutz von LGBTQI+

Auf dem queeren TikTok-Kanal von EXPRESS.de erklärt Video-Redakteurin Laura Wenzel, was der Aktionsplan der Bundesregierung (siehe Video unten) eigentlich beinhaltet – und was für queere Personen in Deutschland künftig besser werden soll.  

Alles zum Thema LGBTQI+

Interesse an bewegenden und spannenden LGBTQI+-Geschichten? Dann folgen Sie hier dem ersten TikTok-Kanal von EXPRESS.de.

Teil der Maßnahmen sei unter anderem, das bisherige Transsexuellengesetz durch ein Selbstbestimmungsgesetz zu ersetzen. Mit dem neuen Gesetz soll erreicht werden, dass jeder Mensch in Deutschland sein Geschlecht und seinen Vornamen künftig selbst festlegen und in einem einfachen Verfahren beim Standesamt ändern können soll.

Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise solche, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren. (dpa, jba, lwe)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.