Was war da denn los? Am Mittwochabend herrschte beim ZDF pures Chaos.
Kuriose TV-PanneStatt „Aktenzeichen XY“ läuft plötzlich ARD-Format beim ZDF

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Statt „Aktenzeichen XY“ läuft im ZDF plötzlich die „Tagesschau“. (Archivfoto)
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Ein seltsamer Vorfall beim ZDF sorgte Mittwochabend (8. April) für verdutzte Gesichter. Das Publikum wartete nach der Show „besseresser“ gespannt auf eine frische Folge von „Aktenzeichen XY… Ungelöst“.
Stattdessen gab es aber eine ganze Kette technischer Pannen. Erst wurde ein Teaser für die Krimireihe „Helen Dorn“ gezeigt, direkt im Anschluss flimmerten Landschaftsbilder von 3sat über den Schirm.
ZDF zeigt plötzlich ARD-Programm: Was war da los?
Die Verwirrung erreichte ihren Höhepunkt, als das ZDF auf einmal die Wettervorhersage der ARD-„Tagesschau“ und im Anschluss sogar deren Hauptnachrichtensendung ausstrahlte. Erst nach mehr als 60 Sekunden blendete der Sender aus Mainz eine Tafel ein, die über die Störung aufklärte. Die Live-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ begann schließlich mit einer kleinen Verspätung.
Der Grund für diese Sendepanne ist noch völlig offen. Eine Anfrage von RTL zu den genauen Umständen des Vorfalls wurde vom ZDF bisher nicht kommentiert. In den sozialen Netzwerken führte die Panne aber sofort zu amüsierten Kommentaren.
Ein Nutzer auf der Plattform X fragte mit einem Augenzwinkern: „Warum läuft plötzlich das Wetter von der ‚Tagesschau‘ im ZDF? Hat ‚Aktenzeichen‘ den Sender gewechselt und läuft jetzt in der ARD?“. Ein anderer schrieb: „Wer von Euch hat das ZDF kaputtgemacht? Wetterbilder wären auch schön gewesen. ‚Aktenzeichen XY‘“.
Die Show „Aktenzeichen XY … ungelöst“ ist ein echtes Fernseh-Urgestein. Sie wird schon seit dem 20. Oktober 1967 gesendet und ist damit seit mehr als 58 Jahren auf Sendung (Stand: April 2026). Entwickelt wurde das Format von dem deutschen Regisseur und Moderator Eduard Zimmermann, und es lief von Anfang an im ZDF. Das macht die Show zu einer der weltweit am längsten laufenden Kriminalsendungen.
Das Prinzip der Sendung: Es werden Verbrechen nachgespielt und die Zuschauerinnen und Zuschauer werden um Mithilfe bei der Lösung ungelöster Kriminalfälle gebeten. Bis zum Jahr 1997 führte Eduard Zimmermann durch die Sendung, anschließend wurde Rudi Cerne sein Nachfolger. Die Idee war so erfolgreich, dass sie in zahlreiche andere Länder verkauft wurde, zum Beispiel nach Österreich und in die Schweiz. Über die Jahre hinweg hat die Sendung geholfen, Tausende von Verbrechen aufzuklären. (red)
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