In Wismar konnten Einsatzkräfte bei der Suche nach einem vermissten Eisbader nur noch die Leiche bergen. Der Mann hatte eine Kamera aufgestellt - sie lief noch, als die Rettungskräfte kamen.
Nicht wieder aufgetauchtMann (40) stirbt beim Eisbaden – Kamera läuft die ganze Zeit mit

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Einsatz in Wismar: Bei der Suche nach einem verunglückten Eisbader haben Kräfte am Montag (12. Januar 2026) in einem Teich die Leiche eines Mannes gefunden.
Aktualisiert
Tragischer Einsatz: Bei der Suche nach einem verunglückten Eisbader in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) haben Einsatzkräfte in einem Teich in Wismar die Leiche eines Mannes gefunden. Laut einer Polizeisprecherin handelt es sich um einen 40-Jährigen.
Ein Zeuge hatte laut Polizei gesehen, wie ein Mann zum Baden in dem Rückhaltebecken für Löschwasser ein Loch ins Eis geschlagen hatte und dann ins Wasser gegangen war. Als dieser nicht wieder auftauchte, verständigte der Zeuge die Einsatzkräfte.
Der 40-Jährige, der beim Eisbaden ums Leben kam, hatte sich bei der tödlichen Aktion allem Anschein nach selbst gefilmt. Laut Angaben der Stadt war eine dafür aufgebaute Kamera beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch eingeschaltet. „Die lief noch“, sagte ein städtischer Sprecher. Einsatzkräfte hätten auf dem Video sehen können, „wie einer da reinspringt und nicht wieder rauskommt“.
Nach dem Zeugenhinweis am Montagmorgen (12. Januar 2026) hatte die Feuerwehr unter anderem mit Kettensägen die Eisschicht auf dem Teich aufgesägt. Auch Taucher wurden hinzugezogen. Am frühen Nachmittag fanden Einsatzkräfte die Leiche.
Spekulationen, denen zufolge es sich um einen Influencer handelt, bestätigte eine Polizeisprecherin nicht. „Das weiß ich schlichtweg auch nicht.“ (dpa)

