Wetter Polarluft bringt Winterkälte nach Deutschland – sogar Neuschnee möglich

Zugspitze mit leichter Schneedecke

Bereits vergangene Woche bedeckte eine leichte Schneedecke die Höhenlagen, wie hier den Gipfel der Zugspitze am 07. Oktober. Jetzt soll sich der Schneefall wiederholen.

In den Höhenlagen soll es diese Woche zu einem Wintereinbruch kommen. Besonders die Alpen, sowie das Mittelgebirge sind betroffen. Auch in tieferen Regionen kann es zu einem plötzlichen Wintereinbruch kommen. 

Köln. Der Winter meldet sich an – dabei ist doch erst Herbst. Besonders in den Höhenlagen kann es, aufgrund eines Polartiefs, in dieser Woche zu Neuschnee kommen. Doch die weitere Wetterentwicklung macht es auch für die tieferen Lagen spannend: Kommt es auch hier bereits zum ersten Schneefall?

Gerade erst konnte der goldene Oktober in vollen Zügen genossen werden, jetzt stellt sich das Wetter schon wieder komplett um, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Besonders die Alpen und der Alpenrand sind von diesem Umschwung betroffen, hier soll es ab einer Höhe von ungefähr 1.000 Meter für eine dünne Schneedecke reichen.

In den höheren Lagen könnte es sogar für knapp 30 Zentimeter Neuschnee reichen. Kein Problem, denn vergangene Woche gab es bereits knapp 40 Zentimeter Neuschnee.

Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.000 Meter ab, ab Mittwoch ist sogar bereits in 800 Metern mit Schneefall zu rechnen. In den Mittelgebirgen wäre das der erste Schnee in dieser Saison.

Wetterentwicklung lässt auf weitere Wintereinbrüche schließen

Die Wetterentwicklung ist für Meteorologen interessant zu beobachten. Laut dem US-Wettermodell ist immer mal wieder mit einem spontanen Wintereinbruch zu rechen. Falls dieser Fall eintritt kann es sogar zu Schneefall in den tieferen Lagen kommen.

Zunächst einmal erholt sich das Wetter gegen Ende der Woche, der goldene Oktober feiert sein Comeback. Dennoch erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber dem Wetterportal wetter.net: „Es ist nun höchste Zeit für die Winterreifen“. (sf)

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