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Schockierend Mann (46) hat 20 Ehefrauen, darunter Minderjährige – Kinder sollen Schlimmes erlebt haben

Ein Polizeiwagen steht auf dem Campusgelände der „University of Virginia“ in Charlottesville.

Ein Mann aus den USA heiratete 20 Mädchen und Frauen. Bald muss er sich vor Gericht verantworten. Das Symbolbild zeigt einen Polizeiwagen in Charlottesville, Virginia, am 14. November 2022.

20 „Frauen“ heiratete ein Mann aus den USA, viele davon minderjährig. Seine eigenen Kinder soll er zum Sex angeboten haben. Bald steht er vor Gericht. 

In einem Anhänger fuhr ein Mann aus den USA einige seiner Ehefrauen durch die Gegend – 20 „Frauen“ hatte er geehelicht. Besonders schockierend: Viele davon waren bei der Hochzeit minderjährig, ein Mädchen gerade einmal neun Jahre alt. Das FBI ermittelt in dem Fall. Nun wurden weitere Details öffentlich. 

Aber was war überhaupt geschehen? Auf Samuel Rappylee B. (46) aufmerksam wurde die Polizei bei einer Kontrolle im September dieses Jahres in Flagstaff, Arizona. Die Polizisten hatten gesehen, wie Kinderfinger durch Lücken in der Anhängertür gesteckt wurden.

Mann aus den USA wegen Sexhandels angeklagt

Und was sich ihren Augen bot, schockte: Drei Mädchen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren befanden sich in dem verdreckten Anhänger – außerdem noch ein schmuddeliges Sofa und ein Eimer, der als Toilette diente. Zwei Frauen und zwei weitere Mädchen saßen im Auto des 46-Jährigen.

Alles zum Thema Polizeimeldungen

Die Polizisten nahmen den Mann fest, ließen ihn aber kurze Zeit später wieder frei, berichtet unter anderem „Daily Mail“. B. kehrte nach Colorado City zurück, blieb aber nicht lange auf freiem Fuß. Das FBI schritt ein, wollte verhindern, dass der 46-Jährige Beweise vernichtete.

Und sie sollten Recht behalten. Schon vom Gefängnis aus hatte er angewiesen, Daten und Dokumente zu zerstören. Denn gegen B. lag weitaus mehr vor, als anfangs vermutet. Der Verdächtige, der sich selbst als „Prophet“ bezeichnet haben soll, leitet eine kleine Gruppe von Mormonen, die sich von der Hauptkirche abgespalten hat. Etwa 50 Anhängerinnen und Anhänger hat die Sekte. Und dort spielte sich wahrlich Schreckliches ab.

Dabei geht es unter anderem um Inzest und Sexhandel mit Kindern. Seine eigenen Töchter soll er anderen Männern zum Sex angeboten haben. Auch soll er Kinder zu Erwachsenen in mehreren US-Bundesstaaten gefahren haben, um sie für sexuelle Handlungen zur Verfügung zu stellen. 

Schon im September holten die Behörden einige Kinder aus dem Haus des Verdächtigen. Angeklagt ist B. vorerst wegen Sexhandels. Der Termin für den Gerichtsprozess ist noch offen. (ls)


Sie haben (sexuelle) Gewalt erlebt? Hier finden Sie anonyme Hilfs- und Beratungsangebote:

Telefonseelsorge: Unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 erreichen Sie rund um die Uhr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Auch ein Gespräch via Chat ist möglich. telefonseelsorge.de

Muslimisches Seelsorge-Telefon: Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von MuTeS sind 24 Stunden unter 030 – 44 35 09 821 zu erreichen. Ein Teil von ihnen spricht auch türkisch. mutes.de

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 – 116 016 erreichen Sie die Mitarbeiterinnen 24 Stunden am Tag. Per Chat und E-Mail können Sie unter hilfetelefon.de Kontakt zu den Mitarbeiterinnen aufnehmen. Die Beratung kann in verschiedenen Sprachen erfolgen.

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: Kostenlose und anonyme Beratung unter: 0800 – 22 55 530, montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr. Online-Beratung gibt es unter hilfe-telefon-missbrauch.online

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