Drama am Flughafen! Eine Mutter und ihr Sohn aus Mallorca sind in Dubai gefangen.
Urlaubs-Hölle in DubaiMallorquiner-Familie sitzt fest: „Sieht sehr schlecht aus“

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Reisende mit Gepäck im Flughafen.
Ein wahrer Albtraum für Yolanda Altafaj und ihren Sohn Carlos Gómez. Die beiden von Mallorca stammenden Urlauber können nicht aus Dubai weg und wissen nicht, wann sie wieder nach Palma kommen. Ihr Flug ist eigentlich für diesen Donnerstag (5.3.) geplant, aber wegen der vielen gestrichenen Flüge nach Spanien ist ihre Lage extrem unsicher. „Das sieht sehr schlecht aus“, teilt die besorgte Mutter der „Diario de Mallorca“ mit.
Hinter dem Reise-Chaos steckt die angespannte Situation am Persischen Golf. Als Reaktion auf Bombardements der USA und Israels hat der Iran militärisch zurückgeschlagen und mehrere Ziele attackiert. Wichtige Knotenpunkte wie der Flughafen in Dubai, einer der geschäftigsten weltweit, mussten daraufhin ihren Betrieb einschränken oder ganz einstellen. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
Laut Altafaj ist die Lage für spanische Staatsbürger besonders schlimm. Sie fühlt sich im Stich gelassen, während Reisende anderer Nationen scheinbar problemlos abreisen können. „Für die anderen Nationalitäten nicht so sehr. An diesem Dienstag gibt es jede Menge Flüge nach Deutschland, Italien, Prag oder London. Nach Madrid oder Barcelona keinen einzigen. Gestern war es schon genauso: nach Paris, Deutschland und Italien sind Flugzeuge gestartet.“
Die Frau aus Mallorca hat einen schlimmen Verdacht: Andere europäische Regierungen scheinen die Lage ernster zu nehmen. „Sie machen enormen Druck, damit ihre Flüge die ersten sind.“ Die Bilanz für Spanien ist bitter: Am Dienstag fielen alle Flüge aus. Für Mittwoch wurden bereits zwei von drei Verbindungen gekappt – und auch der letzte Flug steht auf der Kippe. Yolanda Altafaj ist stinksauer auf die spanische Botschaft: „Sie sagt, sie sehe keine Notwendigkeit zur Evakuierung und keine unmittelbare Gefahr.“ Für die festsitzende Familie ein Skandal. „Und wir Spanier sitzen hier fest, weil unsere Regierung es nicht für nötig hält.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

