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Unglaublicher Fund am Airport2000 Ameisen-Königinnen in Toilettenpapier geschmuggelt

Sicherheitskontrolle am Flughafen mit Reisenden und Gepäck

Copyright: IMAGO / Michael Westermann

Sicherheitskontrolle am Flughafen mit Reisenden und Gepäck.

Der Inhalt eines Koffers in Nairobi sorgt für Fassungslosigkeit.

In Nairobi, der Hauptstadt von Kenia, erfolgte eine Festnahme am internationalen Airport. Ein Bürger aus China wurde von Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen, weil er eine äußerst seltsame Ladung mitführte. Die Fahnder fanden in seinem Reisegepäck über 2000 lebendige Ameisen-Anführerinnen, deren Zielort offensichtlich China war.

Die Beamten waren bei der Überprüfung des Gepäckstücks verblüfft: In zahlreichen Teströhrchen waren die Insekten der Spezies Messor cephalotes untergebracht. Besonders frech: Gemäß der Staatsanwaltschaft wurden 300 der Krabbler in drei simplen Klopapierrollen verborgen. Das berichtet „FOCUS online“.

Schwarzmarkt für besondere Heimtiere

Es wird von den Behörden angenommen, dass der Inhaftierte kein Einzeltäter ist, sondern zu einer größeren Organisation gehört. Die Fahnder mutmaßen, der Beschuldigte könnte Kontakte zu einer Bande von Schmugglern besitzen, welche schon im Vorjahr in Kenia enttarnt wurde.

Für die Ernteameise der Art Messor cephalotes gelten strikte Handelsregeln, weil sie international geschützt ist. Der Kenya Wildlife Service, eine staatliche Tierschutzbehörde, äußerte schon früher Bedenken wegen eines wachsenden Bedarfs an seltenen Ameisenspezies. Insbesondere Liebhaber in Asien und Europa schätzen die Insekten aufgrund ihrer markanten Färbung und ihres Formats als ausgefallene Haustiere.

Dieser Vorfall repräsentiert eine neue Tendenz im illegalen Handel mit Wildtieren, bei dem der Fokus vermehrt auf winzige Lebewesen rückt. Die Ermittler unterstreichen die bedeutende Funktion dieser Insekten für das ökologische Gleichgewicht. Ihr Mangel könnte die Bodenbeschaffenheit sowie die Biodiversität beeinträchtigen. Schon 2025 erfolgte die Verurteilung von vier Personen, die ebenso den Versuch unternahmen, tausende Ameisen-Anführerinnen aus Kenia zu verbringen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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