Eine vierköpfige deutsche Familie ist bei einem Autounfall in Portugal ums Leben gekommen. Jetzt gibt es erste Erkenntnisse, wie es zu dem tödlichen Crash kam.
Gerade in Portugal gelandetVierköpfige Familie aus Deutschland tot – erste Infos zum Unfallhergang

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Eine Familie aus Deutschland starb bei einem Unfall in Portugal. Das Symbolfoto zeigt einen Streifenwagen der Policia Municipal in Lissabon.
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Bei einem schweren Autounfall in Portugal ist eine vierköpfige deutsche Familie ums Leben gekommen. Unter den vier Todesopfern sind zwei Kinder.
Wie Polizeivertreter Miguel Mendes dem öffentlich-rechtlichen Sender RTP sagte, ereignete sich der Unfall am Freitag (3. April) auf einer Schnellstraße nahe der südportugiesischen Gemeinde Alvalade do Sado.
Opfer „alles deutsche Staatsangehörige“
Die vier Toten seien „alles deutsche Staatsangehörige, und sie waren im gleichen Fahrzeug unterwegs“, sagte Mendes weiter. Er bestätigte zudem, dass es sich um vier Mitglieder einer Familie handelte. Woher die Familie stammt, ist nicht bekannt.
Portugiesischen Medienberichten zufolge waren die minderjährigen Opfer 13 und 15 Jahre, der Vater 48 Jahre und die Mutter 43 Jahre alt. Die verschiedenen Behörden (Zivilschutz, Polizei und Feuerwehr) machten hingegen unterschiedliche Angaben zum Alter der Opfer. Demnach sollen die Eltern zwischen 43 und 50 Jahre alt gewesen sein. Bei den Kindern soll es sich laut diesen Informationen um einen zwölfjährigen Jungen und eine Jugendliche von 14 oder 15 Jahren handeln.
Nach Medienberichten war die Familie gerade erst auf dem Flughafen Lissabon-Portela gelandet. Dort sei sie in einen Mietwagen gestiegen und Richtung Algarve losgefahren, um dort Urlaub zu machen.
Auf dem Weg dahin kam es kurz vor 15 Uhr, rund 130 Kilometer südöstlich von Lissabon, zu dem tödlichen Frontalcrash. Die genaue Unfallursache steht noch nicht fest.
Deutsche Familie stirbt: Erste Erkenntnisse zum Unfallhergang
Bei dem Frontalzusammenstoß, an dem insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt waren, wurde auch ein Portugiese (68) schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen soll er mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem Pkw der deutschen Familie kollidiert sein. Beide Fahrzeuge wurden völlig zerstört.
Ein drittes Auto konnte noch ausweichen. Seine beiden Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus der Hauptstadt Lissabon geflogen, wie die Polizei mitteilte. (AFP, dpa)
