Mutter und Oma ertrinken bei Rettung ihres Enkels (5).
Sie wollten Jungen rettenMutter und Oma ertrinken bei Rettungsversuch – Junge überlebt

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Erste Hinweise deuten auf einen möglichen Einfluss von Strömungen hin. (Symbolbild)
Ein schreckliches Drama hat einen Familienausflug in Spanien überschattet. Beim Rettungsversuch für einen Fünfjährigen aus einem Stausee sind dessen Mutter (32) und Großmutter (52) gestorben. Der kleine Junge hat das Unglück überlebt.
Der tragische Vorfall ereignete sich am Sonntagabend um 18.35 Uhr. Die Familie war am Stausee Baños de Cerrato in der Provinz Palencia unterwegs, etwa 200 Kilometer nördlich von Madrid. Der Rettungsdienst für die Region Kastilien und León bestätigte, dass die leblosen Körper der beiden Frauen aus dem Gewässer geborgen wurden.
Mutter und Großmutter sterben bei Rettungsaktion
Laut Augenzeugen spielte der Fünfjährige mit seinem Bodyboard in der Nähe des Ufers, als er plötzlich in Schwierigkeiten geriet. Seine Mutter und die Großmutter sprangen sofort ins Wasser, um ihm zu helfen – eine mutige Aktion mit tödlichem Ausgang für die beiden Frauen.
Doch der Junge hatte riesiges Glück: Fischer erkannten die lebensbedrohliche Lage und konnten das Kind nahe einem Baumstamm aus dem See retten. Er war ansprechbar und wurde sofort in eine Klinik in Palencia transportiert.
Behörden warnen: Unglücksort keine offizielle Badestelle
Die spanische Polizeieinheit Guardia Civil untersucht nun die genaue Ursache für das Unglück. Ein Vertreter des zuständigen spanischen Innenministeriums in der Region, Eduardo Santiago, teilte mit, dass erste Anzeichen auf gefährliche Strömungen hindeuten. Ein brisantes Detail: Obwohl der Ort wegen seines einfachen Zugangs zum Wasser bei Badenden sehr beliebt ist, ist er keine offiziell freigegebene Badezone.
Ein weiteres Familienmitglied erlitt einen schweren Schock. Diese Person musste ebenfalls ärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden, so die Meldung der Nachrichtenagentur Europa Press. (dpa/red)
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