Wetter-Alarm: Es drohen Tornados und heftige Orkanböen
Tornado-Gefahr drohtWetterdienst warnt vor Orkanböen und Tornados im Südwesten

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Im Südwesten sind starke Gewitter möglich.
Achtung, Deutschland! Das Wetter wird richtig turbulent. Über uns braut sich was zusammen, denn ein Sturmtief nahe Schottland mischt die Karten neu. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt: Für zahlreiche Gebiete drohen heftige Gewitter, orkanartige Böen und sogar Hagelschauer.
Vor allem der Südwesten der Republik steht vor einer echten Zerreißprobe. Die Lage könnte eskalieren: In seiner Vorhersage hält der DWD selbst Orkanböen, die mit bis zu 129 Stundenkilometern peitschen, und die Bildung von kurzzeitigen Tornados für denkbar.
Wetter-Alarm: Tornados und Orkanböen drohen
Die Wetter-Experten haben für den Südwesten eine klare Warnung ausgesprochen: Im Laufe des Tages können dort starke Gewitter aufziehen. Laut Prognose sind Hagelkörner, Windstöße mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h und örtliche Regengüsse von 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit im Bereich des Möglichen. Gegen Abend könnten dann auch im Südosten heftige Gewitter niedergehen.
Was die Wetter-Lage für uns in NRW heißt
Und was ist mit uns hier in Nordrhein-Westfalen? Die ganz krassen Wetterphänomene wie Tornados bleiben uns wohl erspart. Aber die Ausläufer des Sturms werden auch die nordwestliche Landeshälfte erreichen. Der DWD sagt eine spürbare Zunahme von Winden aus Südwest und West voraus. Das heißt: Auch hier bei uns kann es stellenweise zu stürmischen Böen kommen.
Nachts kommt dann der große Regen
Wenn die Nacht auf Freitag hereinbricht, sollen die Gewitter allmählich abklingen. Doch die Ruhe trügt, denn dann setzt Regen ein. In den Alpenregionen sowie vom Erzgebirge bis ins Zittauer Gebirge hinein kann es zu heftigen oder langanhaltenden Niederschlägen kommen. Bis zu 30 Liter pro Quadratmeter in einem Zeitraum von zwölf Stunden sind dort nicht auszuschließen.
An der Küste der Nordsee sind steife Windböen möglich. In den höheren Lagen der Mittelgebirge muss man sich wieder auf stürmische Verhältnisse mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 km/h einstellen. (dpa/red)
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