Ein entspannter Moment am kalifornischen Strand endete für zwei Frauen in einer Tragödie. Eine heimtückische Welle erfasste sie, während sie schliefen. Für sie gab es keine Rettung mehr.
Tödliches Nickerchen am MeerHeimtückische Welle reißt Freundinnen (20, 21) in den Tod

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Eine sogenannte „Sneaker“-Welle hat an einem Strand in Santa Cruz zwei Studentinnen getötet. (Symbolbild)
Sie wollten nur die Sonne genießen, dem Klang des Pazifiks lauschen und dösten dabei wohl ein. Doch dieser Moment der Ruhe wurde für zwei junge Frauen zur tödlichen Falle. Laut Berichten aus den USA ereignete sich das Drama an einem Strand bei Santa Cruz in Kalifornien.
Am Yellow Bank Beach verloren Mahial S. (20) und ihre Freundin Harshita N. (21) ihr Leben. Die beiden Frauen aus Fremont, südlich von San Francisco, wurden von einer Welle im Schlaf erfasst und ins Meer gerissen. Die US-Behörden erklären, dass der Wasserpegel und die Strömung in der Bucht unerwartet zunahmen und die schlafenden Studentinnen überrumpelten.
Heimtückische „Sneaker-Welle“ überrascht die Freundinnen
Der Ort des Unglücks war besonders heimtückisch. Feuerwehrhauptmann Kyle Breton erläuterte, dass die Freundinnen in einem sogenannten Schlüsselloch zwischen zwei Strandabschnitten lagen. An dieser Stelle kann die Flut Menschen gefangen nehmen. Breton sagte wörtlich: „In diesem Fall wurden die Opfer im Schlaf weggespült“.
Die Rettungskräfte vermuten eine sogenannte „Sneaker-Welle“ als Ursache für die Tragödie. Diese Wellen, die auch als „Schlafwelle“ bekannt sind, sind unvorhersehbar. Sie können extrem groß werden, rollen weit den Strand hinauf und sind kaum zu prognostizieren. Weil sie ohne jede Vorwarnung den normalen Uferbereich überspülen, stellen sie eine tödliche Gefahr für Strandbesucher und Spaziergänger dar.
Ein Augenzeuge wählte sofort den Notruf. Daraufhin rückten acht Rettungsschwimmer aus, um die verunglückten Studentinnen zu bergen. Während Harshita nur noch leblos gefunden werden konnte, überlebte ihre Freundin den Vorfall zunächst. Sie erlag jedoch später im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Berichten aus den USA zufolge kannten sich die beiden Frauen seit der Highschool. Harshita N. studierte Jura, Mahial S. hingegen Gesundheitswissenschaften. Im kommenden Jahr stand für sie die gemeinsame Abschlussfeier an.
Sheriff mit eindringlicher Warnung: „Wende dem Ozean niemals den Rücken zu“
Die Rettungseinsätze in der Gegend um Santa Cruz haben sich im vergangenen Monat gehäuft. Nach dem Tod der Studentinnen gab das Sheriffbüro vor Ort nun eine Warnung für mehrere Küstenabschnitte heraus.
Es besteht momentan ein erhöhtes Risiko durch die sogenannten Sneaker-Wellen und heftige Strömungen. Die Behörde appelliert an alle Badegäste in der Gegend: „Wende dem Ozean niemals den Rücken zu“ und „achte auf unerwartete Wellen“. (red)
