Sandwich-Krise Warum Subway immer mehr Filialen schließt

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Subway: Ob die belegten Sandwiches auch bald in Deutschland von der Bildfläche verschwinden?

Köln – Ist das das Ende der belegten Baguettes im einfachen amerikanischen Fastfood-Ambiente?

Subway hat in den vergangenen Jahren vor allem auf eins gesetzt: Expansion! Mit rund 44.000 Filialen weltweit liegt der Baguette-Riese noch vor McDonald's (36.000) und Burger King (15.000). Doch die Umsätze sind rückläufig, immer mehr Filialen machen dicht. 

Über 900 Subway-Stores geschlossen

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2017 wurden bereits über 900 Filialen vom US-Heimatmarkt genommen. Laut „New York Post“ soll es 2018 dann noch mal mehr als 1000 Subway-Schließungen in den USA gegeben haben.

Die einstige Subway-Vorstandschefin führt die Krise vor allem darauf zurück, dass mehr auf Quantität gesetzt werde. „Die Qualität einiger Filialen ist jenseits von schlecht“, sagte sie „Market Tactic“.

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In Ballungsgebieten gebe es zudem zu viele Filialen in unmittelbarer Nähe zueinander. Analysten gehen daher von weiteren Schließungen aus. 

Subway halst Franchise-Unternehmern Prozesse auf

Der Grund: Der Mutterkonzern übersäht die etlichen Franchise-Unternehmer mit Gerichtsverfahren, um sie so unter Druck zu setzen. Ihnen werde eine „Armee von Anwälten und Gutachtern“ aufgehalst. Penibel werde nach Verstößen gesucht, um die Filialbetreiber zu Schließungen treiben.

So gab es 2013 einen Rechtssreit um den „Footlong“-Sandwich. Im Prozess sollte geklärt werden, ob das Baguette denn wirklich die Länge eines Fußes habe. Erst Jahre später wurde der Fall zu den Akten gelegt! Doch der Imageschaden blieb.

In anderen Fällen sollen Flecken auf einem Glas im Essbereich oder Klamotten im Hinterzimmer zu einer Abmahnung geführt haben – stets mit einem 700 Seiten-Betriebshandbuch.

Subway selbst bestreitet die Vorwürfe: „Erfüllt ein Restaurant nicht die Anforderungen, suchen wir gemeinsam mit dem Filialleiter nach Lösungen“, sagte eine Sprecherin der „New York Times“.

Chef von Subway Deutschland: „Seit 2011 erfolgreich”

In Deutschland sei die Lage von Subway eine andere, erklärt der Chef von Subway Deutschland, Han Fux. Dort verlaufe die Entwicklung erfreulich. „Seit 2011 kann das Unternehmen auf ein stetiges Umsatz-, Ertrags- und Filialwachstum zurückblicken bis hin zum Rekordjahr 2017. Im Jahr 2018 ist es zudem gelungen, die hervorragenden Werte aus dem Vorjahr zu wiederholen.” Er betonte, dass Subway das einige große Unternehmen im Quick Service Markt sei, dass Jahr für Jahr Zuwächse an Restaurants verzeichnen könne. 2019 sollen diese Entwicklungen fortgesetzt werden.

(jri)

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