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Schock-Zahlen von der Urlaubsinsel!Nirgendwo ist die Gewalt gegen Frauen schlimmer

Protestschild, Menschen und Fahnen

Copyright: IMAGO / Ardan Fuessmann

Protestschild, Menschen und Fahnen

Alarm auf dem Ferien-Archipel: Die Aggressionen gegenüber Frauen nehmen überhand.

Eine erschütternde Bilanz kommt von den Balearen: In dem von Deutschen geschätzten Ferienparadies ist die Aggression gegen Frauen schlimmer als in jedem anderen Teil Spaniens. Damit belegt das Archipel einen düsteren Spitzenplatz. Die Behörden nahmen im Jahr 2025 exakt 7.933 Meldungen aufgrund von Gewalt zwischen Geschlechtern auf, was eine Zunahme von 1,9 Prozent gegenüber 2024 darstellt.

Bei 7.263 dieser Vorfälle richteten sich die Übergriffe im häuslichen Bereich gegen Frauen, was einem Rückgang von einem Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Gruppe der Geschädigten setzte sich aus 4.025 spanischen Staatsbürgerinnen und 3.238 Frauen anderer Herkunft zusammen. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Alarmierende Tendenz: Die Zahl der schweigenden Opfer wächst

Ein besonders beunruhigendes Element der aktuellen Erhebung ist die wachsende Zahl von Frauen, die ihr Aussageverweigerungsrecht nutzen. Im letzten Jahr entschieden sich sage und schreibe 1.240 Geschädigte dazu, vor Gericht zu schweigen – das ist eine massive Zunahme um 23,5 Prozent. In der Untersuchung wird dieser Vorgang als „besorgniserregend“ eingestuft. Unter den schweigenden Frauen waren 654 mit spanischem Pass und 586 hatten eine ausländische Nationalität.

Die Meldungen bei den Behörden erfolgten über verschiedene Kanäle. Die Betroffenen suchten in 4.719 Situationen selbst den Weg zur Polizei oder Justiz. In 378 Situationen übernahmen Familienmitglieder die Meldung, während die Polizei in 1.670 Fällen von sich aus die Ermittlungen aufnahm. Darüber hinaus erreichten die Justizbehörden 909 medizinische Gutachten zu den Verletzungen der Geschädigten.

Ringen um Sicherheit vor den Peinigern

Zahlreiche Frauen bemühen sich verzweifelt um Schutz vor den Tätern. Zusammengefasst gab es 2.218 Gesuche für entsprechende Schutzverfügungen. Allerdings fand nicht jede Bitte um Hilfe Gehör: Die Justiz gewährte in 1.734 Situationen Schutz, lehnte jedoch 483 Gesuche ab.

Schon seit Längerem stehen die Balearen an der Spitze dieser negativen Rangliste: Die Rate der Geschädigten je 10.000 Frauen beträgt auf dem Archipel 115,8, im spanischen Mittel hingegen nur 74. Eine Zunahme der gemeldeten Vorfälle wird allerdings ebenso aus Gebieten wie Navarra, der Region Valencia oder von den Kanarischen Inseln gemeldet. Der Anstieg der Meldungen lässt sich möglicherweise aber auch durch ein gewachsenes Zutrauen in das Rechtssystem erklären, weil mehr Betroffene den Mut finden, Übergriffe anzuzeigen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Verteidiger Michael Rehberger sitzt neben dem Angeklagten im Saal 38 des Landgerichts Saarbrücken. Am fünften Verhandlungstag wird hier im Prozess um die tödlichen Schüsse auf den Polizeioberkommissar Simon Bohr verhandelt.

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